DRGSystemDeutschland

I27.0-Primäre pulmonale Hypertonie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Pulmonale Herzkrankheit (< 75 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124
Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Subkodes4

I27.00Idiopathische und hereditäre pulmonale arterielle Hypertonie [IPAH und HPAH]1 – 124Morbi-RSA’25ATC:21’25
I27.01Pulmonale arterielle Hypertonie assoziiert mit angeborenem Herzfehler, Krankheit des Bindegewebes und portaler Hypertension [APAH]1 – 124Morbi-RSA’25ATC:21’25
I27.02Pulmonale arterielle Hypertonie induziert durch Arzneimittel, Droge, Toxin und Strahlung [DPAH]1 – 124Morbi-RSA’25ATC:21’25
I27.08Sonstige primäre pulmonale Hypertonie1 – 124Morbi-RSA’25ATC:21’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1101 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr238151,1 %18,3
1 bis unter 5 Jahre2613131,3 %3,6
5 bis unter 10 Jahre185130,89 %13,3
10 bis unter 15 Jahre3315181,6 %25,1
15 bis unter 18 Jahre181170,89 %4,1
18 bis unter 20 Jahre141130,69 %1,7
20 bis unter 25 Jahre191090,94 %2,9
25 bis unter 30 Jahre3711261,8 %6,8
30 bis unter 35 Jahre5114372,5 %5,6
35 bis unter 40 Jahre8422624,1 %6,6
40 bis unter 45 Jahre6224383,1 %5,1
45 bis unter 50 Jahre6724433,3 %5,6
50 bis unter 55 Jahre9536594,7 %7,0
55 bis unter 60 Jahre13557786,7 %6,4
60 bis unter 65 Jahre200831179,9 %5,5
65 bis unter 70 Jahre27010116913 %5,5
70 bis unter 75 Jahre29611318315 %5,9
75 bis unter 80 Jahre2369913712 %5,9
80 bis unter 85 Jahre2427217012 %5,6
85 bis unter 90 Jahre8420644,1 %6,2
90 bis unter 95 Jahre131120,64 %8,6
ab 95 Jahren2020,099 %2,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,1 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 7,0 Tagen (50 bis unter 55 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

8.900 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 38 %

  • Innere Medizin38 %3.413
  • Pneumologie26 %2.273
  • Kardiologie21 %1.843
  • Thoraxchirurgie6,6 %588
  • Kinderkardiologie2,4 %214
  • Übrige 20 Abteilungen6,4 %569
▸ Übrige einzeln
  • Lungen- und Bronchialheilkunde2,3 %207
  • Pädiatrie1,0 %91
  • Intensivmedizin0,54 %48
  • Geriatrie0,49 %44
  • Gastroenterologie0,44 %39
  • Herzchirurgie0,43 %38
  • Nephrologie0,27 %24
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,20 %18
  • Sonstige Fachabteilung0,19 %17
  • Chirurgie0,12 %11
  • Rheumatologie0,10 %9
  • Neonatologie0,067 %6
  • Gefäßchirurgie0,056 %5
  • Neurologie0,045 %4
  • Orthopädie0,034 %3
  • Endokrinologie0,011 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %1
  • Neurochirurgie0,011 %1
  • Plastische Chirurgie0,011 %1
  • Urologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I27.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’2521

B01AC
Thrombozytenaggregationshemmer, exkl. HeparinICD:47’25
C01AH
Homöopathische und anthroposophische Zubereitungen mit HerzglykosidenICD:53’25
C02KX
Antihypertensiva zur Behandlung der pulmonalen arteriellen HypertonieICD:20’25
C03AA
Thiazide, reinICD:108’25
C03BA
Sulfonamide, reinICD:108’25
C03BX
Andere Low-ceiling-DiuretikaICD:108’25
C03CA
Sulfonamide, reinICD:108’25
C03DA
AldosteronantagonistenICD:108’25
C03EA
Low-ceiling-Diuretika und Kalium sparende MittelICD:108’25
C03EB
High-ceiling-Diuretika und Kalium sparende DiuretikaICD:108’25
C03EC
Aldosteronantagonisten und Low-ceiling-DiuretikaICD:108’25
C03ED
Aldosteronantagonisten und High-ceiling-DiuretikaICD:108’25
C03XH
Andere homöopathische und anthroposophische DiuretikaICD:86’25
C03XP
Pflanzliche DiuretikaICD:86’25
C04AG
ProstaglandineICD:14’25
C08CA
Dihydropyridin-DerivateICD:86’25
▸ noch 5 Einträge
C08DA
Phenylalkylamin-DerivateICD:105’25
C08DB
Benzothiazepin-DerivateICD:104’25
C08EA
Phenylalkylamin-DerivateICD:86’25
C08GA
Calciumkanalblocker und DiuretikaICD:104’25
V03AN
Medizinische GaseICD:14’25

Änderungen1

2024Untergliedert
Inhalte übergeleitet in I27.00I27.01I27.02I27.08
2010Bestand
Primäre pulmonale Hypertonie

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte