DRGSystemDeutschland

H81.-Störungen der Vestibularfunktion

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Schwindel: epidemisch A88.1

Schwindel: o.n.A. R42

Subkodes7

H81.0Ménière-KrankheitChronischeMorbi-RSA25
H81.1Benigner paroxysmaler SchwindelMorbi-RSA25
H81.2Neuropathia vestibularisMorbi-RSA25
H81.3Sonstiger peripherer SchwindelMorbi-RSA25
H81.4Schwindel zentralen UrsprungsMorbi-RSA25
H81.8Sonstige Störungen der VestibularfunktionMorbi-RSA25
H81.9Störung der Vestibularfunktion, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter H81.-.

Rang 72 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,33 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre199100,032 %2,8
5 bis unter 10 Jahre187110,031 %2,9
10 bis unter 15 Jahre9743540,17 %3,4
15 bis unter 18 Jahre12156650,21 %3,1
18 bis unter 20 Jahre14563820,25 %2,6
20 bis unter 25 Jahre5902683221,0 %2,7
25 bis unter 30 Jahre9454175281,6 %2,7
30 bis unter 35 Jahre1.4866368502,5 %2,6
35 bis unter 40 Jahre2.1549441.2103,7 %2,7
40 bis unter 45 Jahre2.7381.2091.5294,7 %2,8
45 bis unter 50 Jahre3.3491.4251.9245,7 %2,9
50 bis unter 55 Jahre4.5081.9772.5317,7 %3,0
55 bis unter 60 Jahre6.2712.8063.46511 %3,0
60 bis unter 65 Jahre6.9623.1083.85412 %3,2
65 bis unter 70 Jahre6.3152.5163.79911 %3,3
70 bis unter 75 Jahre6.4202.4723.94811 %3,4
75 bis unter 80 Jahre5.7252.1293.5969,8 %3,7
80 bis unter 85 Jahre5.9802.0263.95410 %4,1
85 bis unter 90 Jahre3.6791.1442.5356,3 %4,6
90 bis unter 95 Jahre8772646131,5 %4,9
ab 95 Jahren12233890,21 %4,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,6 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 4,9 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

56.274 Fälle

Vor allem Neurologie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (54 % und 24 %)

  • Neurologie54 %30.198
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde24 %13.741
  • Innere Medizin18 %10.166
  • Kardiologie1,9 %1.055
  • Geriatrie0,57 %318
  • Übrige 23 Abteilungen1,4 %796
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,36 %205
  • Gastroenterologie0,29 %161
  • Sonstige Fachabteilung0,19 %107
  • Intensivmedizin0,18 %103
  • Chirurgie0,075 %42
  • Orthopädie0,041 %23
  • Unfallchirurgie0,039 %22
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,037 %21
  • Nephrologie0,037 %21
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,036 %20
  • Neurochirurgie0,034 %19
  • Pneumologie0,028 %16
  • Endokrinologie0,023 %13
  • Rheumatologie0,007 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,007 %4
  • Augenheilkunde0,005 %3
  • Dermatologie0,005 %3
  • Geburtshilfe0,004 %2
  • Kinderchirurgie0,004 %2
  • Urologie0,004 %2
  • Gefäßchirurgie0,002 %1
  • Kinderkardiologie0,002 %1
  • Thoraxchirurgie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Störungen der Vestibularfunktion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte