DRGSystemDeutschland

G96.0Austritt von Liquor cerebrospinalis

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Schlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNSZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Liquorrhoe

Exklusive:

Nach Lumbalpunktion G97.0

Diagnosehäufigkeit

Rang 1345 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,008 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 52, der Frauen ab etwa 47 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10640,67 %6,0
1 bis unter 5 Jahre101000,67 %23,1
5 bis unter 10 Jahre13760,88 %7,5
10 bis unter 15 Jahre12660,81 %8,1
15 bis unter 18 Jahre10730,67 %10,0
18 bis unter 20 Jahre13490,88 %6,3
20 bis unter 25 Jahre5023273,4 %5,7
25 bis unter 30 Jahre7726515,2 %7,6
30 bis unter 35 Jahre12942878,7 %6,3
35 bis unter 40 Jahre1714113012 %6,8
40 bis unter 45 Jahre13840989,3 %7,2
45 bis unter 50 Jahre143411029,6 %6,6
50 bis unter 55 Jahre1525210010 %6,6
55 bis unter 60 Jahre150648610 %7,0
60 bis unter 65 Jahre12747808,6 %7,8
65 bis unter 70 Jahre10759487,2 %9,1
70 bis unter 75 Jahre7532435,1 %8,1
75 bis unter 80 Jahre5224283,5 %9,5
80 bis unter 85 Jahre2814141,9 %12,4
85 bis unter 90 Jahre15781,0 %5,2
90 bis unter 95 Jahre1100,067 %8,0
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,3 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 9,1 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

2.367 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurochirurgie, hat 35 %

  • Neurochirurgie35 %837
  • Neurologie34 %809
  • Orthopädie9,8 %232
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde7,2 %170
  • Pädiatrie5,2 %124
  • Übrige 14 Abteilungen8,2 %195
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie2,7 %63
  • Innere Medizin1,6 %39
  • Unfallchirurgie1,4 %32
  • Kinderchirurgie0,80 %19
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %14
  • Gastroenterologie0,21 %5
  • Geriatrie0,21 %5
  • Intensivmedizin0,21 %5
  • Strahlenheilkunde0,17 %4
  • Augenheilkunde0,084 %2
  • Kardiologie0,084 %2
  • Kinderkardiologie0,084 %2
  • Nephrologie0,084 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,042 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G96.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Austritt von Liquor cerebrospinalis
PrimärschlüsselPrimär†:G96.0
Durchsickern von Zerebrospinalflüssigkeit
PrimärschlüsselPrimär†:G96.0
Gehirnfistel
PrimärschlüsselPrimär†:G96.0
Liquorrhoe
PrimärschlüsselPrimär†:G96.0
Rhinorrhoe von Zerebrospinalflüssigkeit
PrimärschlüsselPrimär†:G96.0
Spontane intrakranielle Hypotension
PrimärschlüsselPrimär†:G96.0443180
Zerebrospinale Fistel
PrimärschlüsselPrimär†:G96.0
Zerebrospinale Otorrhoe
PrimärschlüsselPrimär†:G96.0

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

443180
Spontane intrakranielle HypotensionSpontanes Liquorunterdrucksyndrom

Änderungen

2010Bestand
Austritt von Liquor cerebrospinalis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte