DRGSystemDeutschland

G90.4-Autonome Dysreflexie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA25
Schlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNSZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

G90.40als hypertone KrisenMorbi-RSA25
G90.41als SchwitzattackenMorbi-RSA25
G90.48Sonstige autonome DysreflexieMorbi-RSA25
G90.49nicht näher bezeichnetMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 4875 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 56, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre000
10 bis unter 15 Jahre000
15 bis unter 18 Jahre1102,4 %2,0
18 bis unter 20 Jahre1102,4 %
20 bis unter 25 Jahre2204,9 %7,5
25 bis unter 30 Jahre2204,9 %4,0
30 bis unter 35 Jahre0009,2
35 bis unter 40 Jahre1012,4 %17,0
40 bis unter 45 Jahre2204,9 %14,3
45 bis unter 50 Jahre1102,4 %5,3
50 bis unter 55 Jahre77017 %50,2
55 bis unter 60 Jahre88020 %15,5
60 bis unter 65 Jahre3307,3 %23,0
65 bis unter 70 Jahre65115 %12,0
70 bis unter 75 Jahre2114,9 %4,0
75 bis unter 80 Jahre2114,9 %6,0
80 bis unter 85 Jahre3217,3 %19,5
85 bis unter 90 Jahre0003,0
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

3.550 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 18 %

  • Chirurgie18 %638
  • Sonstige Fachabteilung16 %572
  • Innere Medizin16 %558
  • Neurologie13 %476
  • Orthopädie12 %435
  • Übrige 24 Abteilungen25 %871
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie6,4 %227
  • Unfallchirurgie5,7 %203
  • Plastische Chirurgie5,3 %187
  • Pädiatrie2,6 %93
  • Kardiologie1,6 %56
  • Intensivmedizin0,79 %28
  • Geriatrie0,34 %12
  • Rheumatologie0,31 %11
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,28 %10
  • Kinderchirurgie0,25 %9
  • Augenheilkunde0,11 %4
  • Dermatologie0,11 %4
  • Gefäßchirurgie0,11 %4
  • Nephrologie0,11 %4
  • Urologie0,11 %4
  • Gastroenterologie0,085 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,085 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,056 %2
  • Neonatologie0,056 %2
  • Herzchirurgie0,028 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,028 %1
  • Pneumologie0,028 %1
  • Thoraxchirurgie0,028 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Autonome Dysreflexie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte