DRGSystemDeutschland

G57.8Sonstige Mononeuropathien der unteren Extremität

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Migräne-Kopfschmerz ohne Dauermedikation / N.n.bez. virale Meningitis / Enzephalitis / N.n.bez. neuromuskuläre Krankheit, n.n.bez. degenerative Krankheit des Nervensystems / (Mono)neuropathien / Sonstige Erkrankungen des ZNSZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Interdigitales (Pseudo-) Neurom der Füße

Exklusive:

Komplexes regionales Schmerzsyndrom der unteren Extremität, Typ II G90.61

Diagnosehäufigkeit

Rang 2760 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre0001,0
10 bis unter 15 Jahre1010,30 %4,4
15 bis unter 18 Jahre1100,30 %4,0
18 bis unter 20 Jahre1010,30 %2,0
20 bis unter 25 Jahre6061,8 %5,5
25 bis unter 30 Jahre4131,2 %10,0
30 bis unter 35 Jahre8442,4 %2,3
35 bis unter 40 Jahre181265,4 %3,7
40 bis unter 45 Jahre241597,3 %4,2
45 bis unter 50 Jahre208126,0 %3,0
50 bis unter 55 Jahre33151810,0 %4,9
55 bis unter 60 Jahre59302918 %4,1
60 bis unter 65 Jahre40192112 %3,9
65 bis unter 70 Jahre36162011 %5,1
70 bis unter 75 Jahre33112210,0 %3,9
75 bis unter 80 Jahre181085,4 %4,2
80 bis unter 85 Jahre163134,8 %7,0
85 bis unter 90 Jahre12483,6 %7,3
90 bis unter 95 Jahre1010,30 %4,5
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

4.158 Fälle

Vor allem Neurologie und Chirurgie (41 % und 14 %)

  • Neurologie41 %1.698
  • Chirurgie14 %596
  • Neurochirurgie13 %534
  • Orthopädie12 %515
  • Unfallchirurgie6,2 %257
  • Übrige 17 Abteilungen13 %558
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin5,1 %210
  • Pädiatrie2,3 %94
  • Sonstige Fachabteilung2,0 %82
  • Plastische Chirurgie1,4 %60
  • Geriatrie1,1 %45
  • Kardiologie0,46 %19
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,24 %10
  • Intensivmedizin0,22 %9
  • Gefäßchirurgie0,14 %6
  • Gastroenterologie0,096 %4
  • Kinderchirurgie0,096 %4
  • Nephrologie0,096 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,072 %3
  • Urologie0,072 %3
  • Herzchirurgie0,048 %2
  • Rheumatologie0,048 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,024 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G57.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Genitofemoralissyndrom
PrimärschlüsselPrimär†:G57.8
Howship-von-Romberg-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:G57.8
Interdigitales Neurom der Füße
PrimärschlüsselPrimär†:G57.8
Interdigitales Pseudoneurom der Füße
PrimärschlüsselPrimär†:G57.8
Intermetatarsales Neurom a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:G57.8

Änderungen1

2019Teilweise übergeleitet
Inhalte übergeleitet in G90.61
2010Bestand
Sonstige Mononeuropathien der unteren Extremität

Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte