Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten

F06.7Leichte kognitive StörungChronische
ChronischeChronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Definition:

Eine Störung, die charakterisiert ist durch Gedächtnisstörungen, Lernschwierigkeiten und die verminderte Fähigkeit, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Oft besteht ein Gefühl geistiger Ermüdung bei dem Versuch, Aufgaben zu lösen. Objektiv erfolgreiches Lernen wird subjektiv als schwierig empfunden. Keines dieser Symptome ist so schwerwiegend, dass die Diagnose einer Demenz (F00-F03) oder eines Delirs (F05.-) gestellt werden kann. Die Diagnose sollte nur in Verbindung mit einer körperlichen Krankheit gestellt und bei Vorliegen einer anderen psychischen oder Verhaltensstörung aus dem Abschnitt F10-F99 nicht verwandt werden. Diese Störung kann vor, während oder nach einer Vielzahl von zerebralen oder systemischen Infektionen oder anderen körperlichen Krankheiten auftreten. Der direkte Nachweis einer zerebralen Beteiligung ist aber nicht notwendig. Die Störung wird vom postenzephalitischen (F07.1) und vom postkontusionellen Syndrom (F07.2) durch ihre andere Ätiologie, die wenig variablen, insgesamt leichteren Symptome und die zumeist kürzere Dauer unterschieden.

Alphabetisches Verzeichnis
72083Leichte Gedächtnislücke nach organischer Hirnschädigung
PrimärschlüsselPrimär†:F06.7
93146Leichte Gedächtnisstörung nach Hirnschädigung
PrimärschlüsselPrimär†:F06.7
81114Leichte kognitive Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F06.7
93145Leichte Störung des Erinnerungsvermögens nach Hirnschädigung
PrimärschlüsselPrimär†:F06.7
94625Leichter Verlust des Erinnerungsvermögens nach organischer Hirnschädigung
PrimärschlüsselPrimär†:F06.7