Chromoendoskopie des oberen VerdauungstraktesZusatzkodeHinweis
Zusatzkodenein →ja
Hinweisneu: Dieser Kode ist ein Zusatzkode. Er kann zusätzlich zu anderen Kodes aus dem Bereich 1-63 Diagnostische Endoskopie des oberen Verdauungstraktes angegeben werden
Chromoendoskopie des unteren VerdauungstraktesZusatzkodeHinweis
Zusatzkodenein →ja
Hinweisneu: Dieser Kode ist ein Zusatzkode. Er kann zusätzlich zu anderen Kodes aus dem Bereich 1-65 Diagnostische Endoskopie des unteren Verdauungstraktes angegeben werden
Basisdiagnostik bei unklarem Symptomkomplex bei Neugeborenen und Säuglingen10 Hinweise
HinweisDurchführung von mindestens 4 Untersuchungen aus mindestens 2 der folgenden Bereiche: (Neuro)Physiologische Neuro- oder kardiophysiologische Diagnostik (mindestens EEG oder EKG)
Hinweisneu: Durchführung von mindestens 4 Untersuchungen aus mindestens 2 der folgenden Bereiche: Organpunktion oder -biopsie mit histopathologischer oder molekulargenetischer Untersuchung (z.B. Nieren-, Leber-, Hirn- oder gastrointestinale Biopsie)
Basisdiagnostik bei unklarem Symptomkomplex bei Neugeborenen und Säuglingen: Mit erweiterter molekulargenetischer DiagnostikHinweis
HinweisZur erweiterten molekulargenetischen Diagnostik gehören die Untersuchungen zur Abklärung mindestens einer Verdachtsdiagnose auf genetisch verursachte Erkrankungen wie z.B. DiGeorge-Syndrom, Rett-Syndrom, Angelmann-Syndrom, Fragiles-X-Syndrom, spinale Muskelatrophie, myotone Dystrophie, Mutation des SCN1A-Gens, Prader-Willi-Syndrom, sonstige Mikrodeletionssyndrome
Segmentresektion und Bisegmentresektion der Lunge3 HinweiseInklusivum
HinweisEine gleichzeitige in derselben Sitzung durchgeführte Enukleation oder Keilresektion bei einer Segmentresektion oder Bisegmentresektion im selben Segment ist im Kode enthalten
Hinweisneu: Segmentresektionen aus unterschiedlichen Lappen sind gesondert zu kodieren
Radikale (systematische) Lymphadenektomie im Rahmen einer anderen Operation: Retroperitoneal (iliakal, paraaortal, parakaval)SeitenangabeZusatzkodeErgänzt←5-590.60, 5-590.61, 5-590.62, …2015Hinweis
HinweisEine durchgeführte Neurolyse ist gesondert zu kodieren5-056 ff.
Operationen an den Harnorganennur § 17b9 Hinweise⚖ 1
HinweisDie Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren5-985 ff.
HinweisDie Anwendung von minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren5-986 ff.
HinweisDie Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung Anwendung eines Polytraumas ist OP-Roboters ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren5-982 kodieren5-987 ff.
Hinweisneu: Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren5-982 ff.
Entnahme eines Knochentransplantates: Spongiosa, mehrere Entnahmestellennicht im G-DRGHinweis⚖ 1
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDieser Kode ist im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür ist bei mehreren Entnahmestellen jede Entnahmestelle gesondert zu kodieren 5-783.0 ff.
Entnahme eines Knochentransplantates: Kortikospongiöser Span, mehrere Entnahmestellennicht im G-DRGHinweis⚖ 1
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDieser Kode ist im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür ist bei mehreren Entnahmestellen jede Entnahmestelle gesondert zu kodieren 5-783.2 ff.
Osteosyntheseverfahren: Durch MaterialkombinationenZusatzkodenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDieser Kode ist im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Geschlossene Reposition einer Fraktur oder Epiphysenlösung mit Osteosynthese: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis⚖ 1
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Geschlossene Reposition einer Fraktur oder Epiphysenlösung mit Osteosynthese: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis⚖ 1
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer einfachen Fraktur im Schaftbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer einfachen Fraktur im Schaftbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Schaftbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer einfachen Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer einfachen Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer einfachen Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Materialkombinationen mit Rekonstruktion der Gelenkflächenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens: Durch Materialkombinationen mit Rekonstruktion der Gelenkflächenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer einfachen Fraktur an kleinen Knochen: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer einfachen Fraktur an kleinen Knochen: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer einfachen Fraktur an kleinen Knochen: Durch Materialkombinationen mit Rekonstruktion der Gelenkflächenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur an kleinen Knochen: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur an kleinen Knochen: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur an kleinen Knochen: Durch Materialkombinationen mit Rekonstruktion der Gelenkflächenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Fraktur an Talus und Kalkaneus: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Fraktur an Talus und Kalkaneus: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Fraktur an Talus und Kalkaneus: Durch Materialkombinationen mit Rekonstruktion der Gelenkflächenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Beckenrand- und Beckenringfraktur: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDieser Kode ist im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Azetabulum- und Hüftkopffraktur mit Osteosynthese: Durch Materialkombinationen, dorsalSeitenangabenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDieser Kode ist im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Azetabulum- und Hüftkopffraktur mit Osteosynthese: Durch Materialkombinationen, ventralSeitenangabenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDieser Kode ist im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Azetabulum- und Hüftkopffraktur mit Osteosynthese: Durch Materialkombinationen, dorsal und ventral (kombiniert)Seitenangabenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDieser Kode ist im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Geschlossene Reposition einer Gelenkluxation mit Osteosynthese: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Geschlossene Reposition einer Gelenkluxation mit Osteosynthese: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Gelenkluxation: Durch Fixateur externe mit interner Osteosynthesenicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Fixateur externe mit internen Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Offene Reposition einer Gelenkluxation: Durch Materialkombinationennicht im G-DRGHinweis
Gültigkeit§ 17b und § 17d →weder § 17b noch § 17d
HinweisDiese Kodes sind im Geltungsbereich des G-DRG-Systems (§ 17 b 17b KHG) nicht zu verwenden, dafür sind bei Kombinationen von Osteosynthesematerialien während eines Eingriffs alle Komponenten einzeln zu kodieren
Andere gelenkplastische Eingriffe: Pfannendachplastik am HüftgelenkSeitenangabe3 Hinweise⚖ 2
HinweisEine durchgeführte Spongiosaplastik Pfannendachplastik am Hüftgelenk liegt vor, wenn durch Anlagerung von Knochen eine Verbesserung der Überdachung des Hüftgelenkes erreicht wird. Dieser Kode ist gesondert zu kodieren5-784.05-784.7 nicht anzugeben bei Verschluss oder bei Verfüllung von iatrogen geschaffenen Knochendefekten mit ortsständigem Gewebe oder ausschließlicher Verfüllung von Geröllzysten
HinweisEin durchgeführter Knochenersatz Eine durchgeführte Spongiosaplastik ist gesondert zu kodieren5-785 kodieren5-784.0 ff.5-784.7 ff.
Hinweisneu: Ein durchgeführter alloplastischer Knochenersatz ist gesondert zu kodieren5-785 ff.
Andere gelenkplastische Eingriffe: Pfannenbodenplastik am HüftgelenkSeitenangabe3 Hinweise⚖ 1
HinweisEine Pfannenbodenplastik Dieser Kode ist bei einer therapeutischen Transposition oder Transplantation Augmentation des Pfannenlagers und dadurch erfolgter Rekonstruktion des Drehzentrums (z.B. bei Protrusionskoxarthrose) unter Verwendung von Knochen(ersatz)gewebe zu kodieren. anzugeben. Dieser Kode ist nicht anzugeben bei Verschluss oder Verfüllung von iatrogen geschaffenen Knochendefekten mit ortsständigem Gewebe Gewebe, ausschließlicher Verfüllung von Geröllzysten, Verwendung von zementierten Pfannenprothesen oder ausschließlicher Vertiefungsfräsung zur Schaffung eines Prothesenbettes
HinweisEine durchgeführte Spongiosaplastik ist gesondert zu kodieren5-784.05-784.7 kodieren5-784.0 ff.5-784.7 ff.
HinweisEin durchgeführter alloplastischer Knochenersatz ist gesondert zu kodieren5-785 ff.
Osteosynthese (dynamische Stabilisierung) an der Wirbelsäule8 Hinweise4 Exklusiva⚖ 2
ExklusivumImplantation von Material in einen Wirbelkörper ohne intravertebrale, instrumentelle Verwendung eines Systems zur intravertebralen, instrumentellen Wirbelkörperaufrichtung5-839.9 ff.
ExklusivumImplantation von Material in einen Wirbelkörper mit intravertebraler, instrumenteller Verwendung eines Systems zur intravertebralen, instrumentellen Wirbelkörperaufrichtung5-839.a ff.
HinweisDie methodenbedingte temporäre durch eine Osteosynthese bedingte Fixation von Wirbelsegmenten ist im Kode enthalten enthalten, nur eine zusätzlich mit Knochen oder Knochenersatzmaterialien durchgeführte Spondylodese ist gesondert zu kodieren 5-836 ff.
Hinweisgestrichen: Eine zusätzlich durchgeführte Spondylodese ist gesondert zu kodieren 5-836 ff.
Chirurgische Wundtoilette [Wunddebridement] mit Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut: Kleinflächig2 Hinweise⚖ 2
Hinweisneu: Bei der Behandlung mehrerer kleinflächiger Läsionen an derselben anatomischen Region (z.B. an der Hand) sind die Flächen zu addieren. Bei Überschreiten einer Fläche von 4 cm² ist ein Kode für die großflächige Behandlung zu verwenden
Hinweisneu: Bei der Behandlung mehrerer kleinflächiger Läsionen an derselben anatomischen Region (z.B. an der Hand) sind die Flächen zu addieren. Bei Überschreiten einer Fläche von 4 cm² ist ein Kode für die großflächige Behandlung zu verwenden
Destruktion von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut3 HinweiseExklusivum
ExklusivumLichttherapie8-560 ff.
Hinweisneu: Bei der Behandlung mehrerer kleinflächiger Läsionen an derselben anatomischen Region (z.B. an der Hand) sind die Flächen zu addieren. Bei Überschreiten einer Fläche von 4 cm² ist ein Kode für die großflächige Behandlung zu verwenden
Hinweisneu: Bei der Behandlung mehrerer kleinflächiger Läsionen an derselben anatomischen Region (z.B. an der Hand) sind die Flächen zu addieren. Bei Überschreiten einer Fläche von 4 cm² ist ein Kode für die großflächige Behandlung zu verwenden
Temporäre Weichteildeckung: Anlage oder Wechsel eines Systems zur Vakuumtherapie3 HinweiseInklusivum
HinweisDie Angabe dieses Kodes ist an die Durchführung unter Operationsbedingungen mit Anästhesie gebunden (Ausnahme: Die Angabe dieses Kodes ist an die Durchführung unter Operationsbedingungen mit Anästhesie gebunden Es liegt eine neurologisch bedingte Analgesie vor.)
Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut ohne Anästhesie (im Rahmen eines Verbandwechsels) bei Vorliegen einer Wunde: Kleinflächig2 Hinweise⚖ 2
Hinweisneu: Bei der Behandlung mehrerer kleinflächiger Läsionen an derselben anatomischen Region (z.B. an der Hand) sind die Flächen zu addieren. Bei Überschreiten einer Fläche von 4 cm² ist ein Kode für die großflächige Behandlung zu verwenden
HinweisMindestmerkmale: Behandlung durch ein geriatrisches Team unter fachärztlicher Behandlungsleitung (Zusatzweiterbildung oder Schwerpunktbezeichnung im Bereich Klinische Geriatrie erforderlich). Die fachärztliche Behandlungsleitung muss überwiegend in der zugehörigen geriatrischen Einheit tätig sein
HinweisMindestmerkmale: Standardisiertes geriatrisches Assessment zu Beginn der Behandlung in mindestens 4 Bereichen (Mobilität, Selbsthilfefähigkeit, Kognition, Emotion) und vor am Ende der Entlassung geriatrischen frührehabilitativen Behandlung in mindestens 2 Bereichen (Selbständigkeit, Mobilität). Lässt der Zustand des Patienten die Erhebung einzelner Assessmentbestandteile nicht zu, ist dies zu dokumentieren. Wenn der Zustand des Patienten es erlaubt, ist die Erhebung nachzuholen
Frührehabilitative Komplexbehandlung von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren6 Hinweise5 ExklusivaInklusivum
HinweisMindestmerkmale: Durchführung eines standardisierten Frührehabilitationsassessments entsprechend des Kodes dem Kode 1-775 zu Beginn der Behandlung
Maschinelle Beatmung und Atemunterstützung bei Kindern und Jugendlichen: Atemunterstützung mit kontinuierlichem positiven Atemwegsdruck (CPAP) [CPAP]EinmalkodeHinweis⚖ 2
Hinweisgestrichen: Dieser Kode ist nur für Patienten ab dem Beginn des 2. Lebensjahres bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres anzugeben
Perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Implantation eines permanenten Embolieprotektionssystems in das linke Maßnahmen zur Embolieprotektion am linken HerzohrBezeichnung neu ↺ 2015Hinweis
Hinweisneu: Das bildgebende Verfahren ist im Kode enthalten
Andere perkutan-transluminale Gefäßintervention an Herz und Koronargefäßen: Einlegen eines medikamentenfreisetzenden bioresorbierbaren Stents2 HinweiseInklusivum⚖ 1
Hinweisneu: Wenn nur die Polymerbeschichtung, nicht aber der Stent selbst biologisch abbaubar ist, kann ein Kode aus diesem Bereich nicht verwendet werden
HinweisDieser Kode umfasst die Einleitung, Durchführung und Überwachung einer speziellen Schmerztherapie oder Symptomkontrolle bei Patienten mit schweren akuten Schmerzzuständen (z.B. nach Operationen, Unfällen oder schweren, exazerbierten Tumorschmerzen) mit einem der unter 8-910 bis 8-911 genannten Verfahren, mit kontinuierlichen Regionalanästhesieverfahren (z.B. Plexuskatheter) oder parenteraler oder sublingualer patientenkontrollierter Analgesie (PCA) durch spezielle Einrichtungen (z.B. Akutschmerzdienst) mit mindestens zweimaliger Visite pro Tag
Neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls12 HinweiseExklusivum⚖ 12
HinweisMindestmerkmale: Behandlung auf einer spezialisierten Einheit durch ein multidisziplinäres, auf die Schlaganfallbehandlung spezialisiertes Team unter fachlicher Behandlungsleitung durch einen Facharzt für Neurologie mit: 24-Stunden-Monitoring von mindestens 6 der folgenden Parameter: Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, Atmung, Sauerstoffsättigung, Temperatur, intrakranieller Druck, EEG, evozierte Potentiale. Blutdruck, Temperatur und evozierte Potentiale können auch nichtautomatisiert bestimmt werden. Das Monitoring darf nur zur Durchführung spezieller Untersuchungen oder Behandlungen unterbrochen werden. Alle Parameter müssen im Abstand von 4 Stunden oder häufiger erhoben und dokumentiert werden
HinweisMindestmerkmale: Behandlung auf einer spezialisierten Einheit durch ein multidisziplinäres, auf die Schlaganfallbehandlung spezialisiertes Team unter fachlicher Behandlungsleitung durch einen Facharzt für Neurologie mit: Durchführung der neurosonologischen Untersuchungsverfahren inklusive Untersuchung der extra- und intrakraniellen hirnversorgenden Gefäße zur Abklärung des akuten Schlaganfalls. Diese muss obligatorisch in der Zeit vor oder während des Aufenthalts auf der spezialisierten Einheit durchgeführt werden, sofern nicht eine andere Methode der Darstellung dieser Gefäße (CT, Kernspin- oder digitale Subtraktionsangiographie) seit Beginn der transkraniellen Dopplersonographie. akuten Symptomatik angewandt wurde. Sie ist bei nachgewiesener primärer Blutung entbehrlich
HinweisMindestmerkmale: Einsatz von mindestens zwei der folgenden Therapiebereiche: Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie, Physiotherapie/Ergotherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Entspannungstherapie, Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengespräche mit insgesamt mindestens 6 Stunden pro Patient und Woche patientenbezogen in unterschiedlichen Kombinationen (Die Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengespräche können von allen Berufsgruppen des Behandlungsteams durchgeführt werden.)
HinweisMindestmerkmale: Team unter fachärztlicher Behandlungsleitung (Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Rheumatologie oder Rheumatologie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzweiterbildung Orthopädische Rheumatologie, Rheumatologie oder Facharzt für Orthopädie mit dem Schwerpunkt Rheumatologie)
Komplexbehandlung bei Besiedelung oder Infektion mit multiresistenten Erregern [MRE]12 HinweiseExklusivum⚖ 4
HinweisEs muss ein dokumentierter durchschnittlicher Mehraufwand von mindestens 2 Stunden täglich während der Behandlungstage mit strikter Isolierung entstehen. Dazu gehören neben den oben beschriebenen Maßnahmen z.B.: Täglicher Wechsel von Bettwäsche, Bekleidung und Utensilien der Körperpflege (Waschlappen u.ä.) u.Ä.)
HinweisEs muss ein dokumentierter durchschnittlicher Mehraufwand von mindestens 2 Stunden täglich während der Behandlungstage mit strikter Isolierung entstehen. Dazu gehören neben den oben beschriebenen Maßnahmen z.B.: Schutzmaßnahmen bei Betreten und Verlassen des Zimmers (zimmerbezogener Schutzkittel, Handschuhe, ggf. Mund-Nasen-Schutz, einschleusen, ausschleusen Einschleusen, Ausschleusen etc.)
HinweisEs muss ein dokumentierter durchschnittlicher Mehraufwand von mindestens 2 Stunden täglich während der Behandlungstage mit strikter Isolierung entstehen. Dazu gehören neben den oben beschriebenen Maßnahmen z.B.: Mindestens tägliche Fußbodendesinfektion und einmalige Schlussdesinfektion
HinweisMindestmerkmale: Teamintegrierte Behandlung unter fachärztlicher Behandlungsleitung (Zusatzweiterbildung oder Schwerpunktbezeichnung im Bereich Klinische Geriatrie erforderlich)
Andere neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls11 HinweiseExklusivum⚖ 11
HinweisMindestmerkmale: Behandlung auf einer spezialisierten Einheit durch ein multidisziplinäres, auf die Schlaganfallbehandlung spezialisiertes Team unter fachlicher Behandlungsleitung durch einen Facharzt für Neurologie oder einen Facharzt für Innere Medizin (in diesem Fall muss im Team der neurologische Sachverstand kontinuierlich eingebunden sein) mit: 24-Stunden-Monitoring von mindestens 6 der folgenden Parameter: Blutdruck, Herzfrequenz, EKG, Atmung, Sauerstoffsättigung, Temperatur, intrakranieller Druck, EEG, evozierte Potentiale. Blutdruck, Temperatur und evozierte Potentiale können auch nichtautomatisiert bestimmt werden. Das Monitoring darf nur zur Durchführung spezieller Untersuchungen oder Behandlungen unterbrochen werden. Alle Parameter müssen im Abstand von 4 Stunden oder häufiger erhoben und dokumentiert werden
HinweisMindestmerkmale: Behandlung auf einer spezialisierten Einheit durch ein multidisziplinäres, auf die Schlaganfallbehandlung spezialisiertes Team unter fachlicher Behandlungsleitung durch einen Facharzt für Neurologie oder einen Facharzt für Innere Medizin (in diesem Fall muss im Team der neurologische Sachverstand kontinuierlich eingebunden sein) mit: Durchführung der neurosonologischen Untersuchungsverfahren. Untersuchung der extra- und intrakraniellen hirnversorgenden Gefäße zur Abklärung des akuten Schlaganfalls. Diese muss obligatorisch vor oder während des Aufenthalts auf der spezialisierten Einheit durchgeführt werden, sofern nicht eine andere Methode der Darstellung dieser Gefäße (CT, Kernspin- oder digitale Subtraktionsangiographie) seit Beginn der akuten Symptomatik angewandt wurde. Sie ist bei nachgewiesener primärer Blutung entbehrlich
Intensivmedizinische Komplexbehandlung im Kindesalter (Basisprozedur)9 Hinweise⚖ 2
HinweisMindestmerkmale: Die patientennahe Pflege erfolgt durch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen mit einer Fachweiterbildungsquote im Bereich Pädiatrische Intensivpflege von 40 %. Sofern die Fachweiterbildung für die Pflege noch nicht vorliegt, ist zur Aufrechterhaltung bereits bestehender Versorgungsangebote übergangsweise bis zum Jahresende 2015 2016 eine vergleichbare fünfjährige Erfahrung in der pädiatrischen Intensivpflege ausreichend
HinweisMindestmerkmale: Einsatz von mindestens zwei der folgenden Therapiebereiche: Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie, Physiotherapie/Ergotherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Entspannungstherapie, Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengespräche mit insgesamt mindestens 6 Stunden pro Patient und Woche patientenbezogen in unterschiedlichen Kombinationen (Die Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengespräche können von allen Berufsgruppen des Behandlungsteams durchgeführt werden.)
Behandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenennur § 17b3 Hinweise⚖ 1
HinweisDie Behandlung erfolgt als ärztlich indizierte Diagnostik und Therapie ggf. auch im therapeutischen Milieu mit Bezug auf das Lebensumfeld oder im Lebensumfeld des Patienten
Hinweisgestrichen: Die Anwendung von Therapieverfahren erfolgt in individuell auf den Patienten abgestimmten Kombinationen und Dosierungen
Erhöhter Betreuungsaufwand bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenennur § 17d8 Hinweise
HinweisDiese Kodes sind Zusatzkodes. Sie können nur in Kombination mit der Regelbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-60, der Intensivbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-61, der psychotherapeutischen Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-62 und der psychosomatisch-psychotherapeutischen Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-63 angegeben werden
HinweisAnerkannt werden alle Leistungen, die durch Mitarbeiter erbracht werden, die eine Ausbildung in der jeweiligen, in den Primärkodes (9-60 bis 9-63) spezifizierten Berufsgruppe abgeschlossen haben und in einem dieser Berufsgruppe entsprechenden, entsprechend vergüteten Beschäftigungsverhältnis stehen
HinweisDie für diese Betreuung aufgewendete Zeit kann nicht für die Berechnung der Therapieeinheiten der Primärkodes (9-60 bis 9-63) 9-649 ff. oder anderer für andere Zusatzkodes 9-641 ff. angerechnet werden
HinweisMindestmerkmale: Tägliche ärztliche ärztliche/psychologische Befunderhebung und ggf. ärztliche Anordnung zur Einleitung oder Fortführung der Betreuungsmaßnahmen
Kriseninterventionelle Behandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenennur § 17d7 Hinweise
HinweisMindestmerkmale: Die Dokumentation zeigt an, dass eine psychosoziale Für den Nachweis des Vorliegens einer psychosozialen oder psychische psychischen Krise vorliegt ist die Regeldokumentation in der Patientenakte ausreichend
HinweisMindestmerkmale: Es erfolgen vordringliche, ungeplante (außerhalb des vorgegebenen Therapieplans), Orientierung gebende, einzeltherapeutische Kontakte (ggf. auch durch 2 Therapeuten oder Pflegefachpersonen) mit dem Patienten und/oder den Kontaktpersonen des Patienten. Diese Zeit kann nicht für die Berechnung der Therapieeinheiten der Primärkodes (9-60 bis 9-63) 9-649 ff. oder anderer Zusatzkodes (9-640) für andere Zusatzkodes9-640 ff. angerechnet werden
HinweisMindestmerkmale: Tägliche ärztliche ärztliche/psychologische Befunderhebung und ggf. ärztliche Anordnung zur Einleitung oder Fortführung der Behandlungsmaßnahme. Dies ist Teil der therapeutischen Kontakte
Integrierte klinisch-psychosomatisch-psychotherapeutische Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei ErwachsenenZusatzkodenur § 17d10 Hinweise
HinweisDieser Kode ist ein Zusatzkode. Er kann nur jeweils in Kombination angegeben werden mit der Regelbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen (9-60), der Intensivbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen (9-61), der psychotherapeutischen Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen (9-62) und der psychosomatisch-psychotherapeutischen Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen (9-63). Solange die Mindestmerkmale dieses Kodes erfüllt sind, ist er jedes Mal bei der Verwendung eines Kodes aus den Bereichen 9-60, 9-61, 9-62 und 9-63 mit einmal pro Woche anzugeben
Psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung im besonderen Setting (Mutter/Vater-Kind-Setting)nur § 17d17 Hinweise
HinweisDie im Rahmen dieses Zusatzkodes erbrachten Therapieeinheiten können pro Woche bei den Primärkodes (9-60, 9-61, 9-62, 9-63) Zusatzkodes 9-649 ff. mitgerechnet werden
Indizierter komplexer Entlassungsaufwand bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenennur § 17d12 Hinweise
HinweisDie im Kontext der Entlassung im Sinne dieses Kodes erbrachten Leistungen können nicht gleichzeitig bei der Berechnung der Therapieeinheiten Therapieeinheiten9-649 ff. oder für die Primärkodes (9-60 bis 9-63) oder andere Zusatzkodes 9-6409-641 9-640 ff.9-641 ff. angerechnet werden
HinweisMindestmerkmale für den gesamten Entlassungsprozess: Diese Kodes können nur angegeben werden, wenn für den indizierten komplexen Entlassungsaufwand Leistungen Anerkannt werden alle Leistungen, die durch mindestens 2 Berufsgruppen Mitarbeiter erbracht worden sind werden, die eine Ausbildung in der jeweiligen spezifizierten Berufsgruppe abgeschlossen haben und in einem dieser Berufsgruppe entsprechend vergüteten Beschäftigungsverhältnis stehen
Hinweisgestrichen: Mindestmerkmale für den gesamten Entlassungsprozess: Anerkannt werden alle Leistungen, die durch Mitarbeiter erbracht werden, die eine Ausbildung in der jeweiligen spezifizierten Berufsgruppe abgeschlossen haben und in einem dieser Berufsgruppe entsprechenden, vergüteten Beschäftigungsverhältnis stehen
Erhöhter Aufwand bei drohender oder bestehender psychosozialer Notlage bei Erwachsenennur § 17d8 Hinweise
HinweisDiese Kodes sind Zusatzkodes. Sie sind für besondere Leistungen im Zusammenhang mit unmittelbar drohender oder bestehender psychosozialer Notlage bei deutlich eingeschränkten eigenständigen Bewältigungsmöglichkeiten der persönlichen Lebenssituation anzugeben. Art und Schwere der Erkrankung werden durch die psychosoziale Notlage erschwert
HinweisMindestmerkmale: Klärung und Regelung bei unmittelbar drohender oder eingetretener Erwerbslosigkeit (z. B. Abmahnung, erfolgte Aussprache der Kündigung)
HinweisMindestmerkmale: Klärung und Regelung der Wohnsituation bei unmittelbar drohender oder eingetretener Obdachlosigkeit (z. B. hohe Zahlungsrückstände, erfolgte Kündigung der Wohnung, Räumungsklage)
HinweisMindestmerkmale: Klärung und Regelung der Weiterversorgung abhängig betreuter Angehöriger (z. B. Kinder) bei unmittelbar fehlender Versorgung durch Dritte
Spezifische qualifizierte Entzugsbehandlung Abhängigkeitskranker bei Erwachsenennur § 17d15 Hinweise
HinweisDie im Rahmen der spezifischen qualifizierten Entzugsbehandlung Abhängigkeitskranker anfallenden Therapieeinheiten werden beim jeweiligen Primärkode (aus bei den Kodebereichen 9-60, 9-61, 9-62 oder 9-63) Zusatzkodes 9-649 ff. angegeben
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Somatischer Ggf. somatischer Entzug
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Therapiezielorientierte Behandlung durch ein multidisziplinär zusammengesetztes Behandlungsteam mit mindestens 3 Berufsgruppen (z. B. Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten oder Suchttherapeuten, Sozialpädagogen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegefachpersonen)
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Differenzierte somatische und psychiatrische Befunderhebung mit Diagnostik und Behandlung von Folge- und Begleiterkrankungen
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Information und Aufklärung über Abhängigkeitserkrankungen, Förderung von Veränderungsbereitschaft, soziale Stabilisierung, Motivierung zur problemspezifischen Weiterbehandlung
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Leitlinienbasiertes, standardisiertes Standardisiertes suchtmedizinisches und soziales Assessment
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Ressourcen- und lösungsorientiertes Therapiemanagement unter Einsatz differenzierter Therapieelemente patientenbezogen in Kombination von Gruppen- und Einzeltherapie: z. B. psychoedukative Informationsgruppen, medizinische Informationsgruppen, themenzentrierte Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie, Krankengymnastik/Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Ggf. Angehörigeninformation und -beratung
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Information über externe Selbsthilfegruppen, ggf. Informationsveranstaltungen von Einrichtungen des Suchthilfesystems
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Ggf. Eingliederung des Patienten in das bestehende regionale Suchthilfesystem
Erhöhter therapieprozessorientierter patientenbezogener Supervisionsaufwand bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenennur § 17d5 Hinweise
HinweisZu kodieren sind erbrachte therapieprozessorientierte patientenbezogene Supervisionsleistungen eines Facharztes/psychologischen Psychotherapeuten bei einem für einen anderen psychotherapeutisch tätigen Arzt oder Psychologen oder bei einem für ein Behandlungsteam, die einem konkreten Patienten zuzuordnen sind und die einen Zeitraum von mindestens 25 Minuten umfassen. Diese Leistungen sind patientenbezogen unter Angabe des Supervisionsanlasses, des Supervisionsthemas und der sich ergebenden therapiestrategischen Konsequenzen zu dokumentieren. Supervisionsleistungen im Rahmen von Visiten, multiprofessionellen Teamsitzungen oder Übergaben dürfen hier nicht berücksichtigt werden
HinweisAnerkannt werden alle Leistungen, die durch Mitarbeiter erbracht werden, die eine Ausbildung in der jeweiligen, spezifizierten Berufsgruppe abgeschlossen haben und in einem dieser Berufsgruppe entsprechenden, entsprechend vergüteten Beschäftigungsverhältnis stehen
Kriseninterventionelle Behandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichennur § 17d6 Hinweise⚖ 1
HinweisMindestmerkmale: Multidisziplinäre Multiprofessionelle Versorgung von Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit psychosozialen oder psychischen Krisen, die tagesbezogen einen hohen Personaleinsatz erfordern. Die psychische Krise beschreibt eine akute vorübergehende psychische Störung als Reaktion auf außergewöhnliche Ereignisse und Lebensumstände, so dass dringliches therapeutisches Handeln erforderlich wird
HinweisMindestmerkmale: Die Dokumentation zeigt an, dass eine psychosoziale Für den Nachweis des Vorliegens einer psychosozialen oder psychische psychischen Krise vorliegt ist die Regeldokumentation in der Patientenakte ausreichend
HinweisMindestmerkmale: Es erfolgen vordringliche, ungeplante (außerhalb des vorgegebenen Therapieplans), Orientierung gebende, einzeltherapeutische Kontakte (ggf. auch durch 2 Therapeuten oder pädagogisch-pflegerische Fachpersonen) mit dem Patienten und/oder den Kontaktpersonen des Patienten. Diese Zeit kann nicht für die Berechnung der Therapieeinheiten der Primärkodes (9-65 bis 9-68) 9-696 ff. angerechnet werden
Indizierter komplexer Entlassungsaufwand bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichennur § 17d17 Hinweise⚖ 1
HinweisDie im Kontext der Entlassung im Sinne dieses Kodes erbrachten Leistungen können nicht gleichzeitig bei der Berechnung der Therapieeinheiten 9-696 ff. oder für die Primärkodes (9-65 bis 9-68) oder andere Zusatzkodes 9-6909-691 9-690 ff.9-691 ff. angerechnet werden
HinweisMindestmerkmale für den gesamten Entlassungsprozess: Anerkannt werden alle Leistungen, die durch Mitarbeiter erbracht werden, die eine Ausbildung in der jeweiligen spezifizierten Berufsgruppe abgeschlossen haben und in einem dieser Berufsgruppe entsprechenden, entsprechend vergüteten Beschäftigungsverhältnis stehen
HinweisMindestmerkmale für den gesamten Entlassungsprozess: Es zählen z.B. folgende Leistungen: Begleitung in die neue eine Jugendhilfeeinrichtung, Pflegefamilie oder betreute Wohnform zur Entlassung
Hinweisgestrichen: Mindestmerkmale für den gesamten Entlassungsprozess: Es erfolgen geplante, zeitaufwendige Kontakte mit dem Patienten und/oder den Kontaktpersonen des Patienten (ggf. auch durch 2 Therapeuten), die sich auf die Reintegration in ein förderliches soziales Umfeld beziehen
Intensive Beaufsichtigung mit Überwachung in einer Kleinstgruppe oder Einzelbetreuung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen≤18nur § 17d14 Hinweise⚖ 1
HinweisDiese Kodes sind Zusatzkodes. Sie können nur in Kombination mit der psychiatrisch-psychosomatischen Regelbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern (9-65), der psychiatrisch-psychosomatischen Regelbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Jugendlichen (9-66) und der psychiatrisch-psychosomatischen Intensivbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen (9-67) angegeben werden werden, wenn die intensive Beaufsichtigung mit Überwachung in einer Kleinstgruppe oder die Einzelbetreuung indikationsspezifisch erforderlich sind
HinweisEin Kode aus diesem Bereich ist nicht für Patienten anzuwenden, bei denen autonome soziale Integration, wie der Besuch einer externen Regelschule oder ein externes Praktikum, angeordnet ist vorliegt
HinweisStundenweise Einzelbetreuung oder Die für die intensive Beaufsichtigung mit Überwachung in einer Kleinstgruppe ("Sichtkontakt") durch pädagogisch-pflegerisches Personal oder Einzelbetreuung aufgewendete Zeit kann nicht für die Berechnung der Therapieeinheiten9-696 ff. angerechnet werden
HinweisMindestmerkmale: Einzelbegleitung bei sozialen Aktivitäten Einzelbetreuung oder intensive Beaufsichtigung in der Kleinstgruppe (z.B. Mahlzeiten, Freizeit) zur Vermeidung von Überforderung oder Konflikten ("Sichtkontakt") durch pädagogisch-pflegerisches Personal
HinweisMindestmerkmale: Angehörigengespräche und gezielte Anleitung Einzelbegleitung bei sozialen Aktivitäten in der Bezugspersonen aus dem familiären Kleinstgruppe (z.B. Mahlzeiten, Freizeit), soweit ärztlich vertretbar, zur Vermeidung von Überforderung oder sozialen Raum, Begleitung von Besucherkontakten auf der Station Konflikten
Hinweisneu: Mindestmerkmale: Wenn notwendig Begleitung von Besucherkontakten auf der Station
Spezifische Behandlung im besonderen Setting bei substanzbedingten Störungen bei Kindern und Jugendlichen≤18nur § 17d11 Hinweise⚖ 2
HinweisDie im Rahmen der spezifischen Behandlung im besonderen Setting bei substanzbedingten Störungen bei Kindern und Jugendlichen anfallenden Therapieeinheiten werden beim jeweiligen Primärkode (aus bei den Kodebereichen 9-65, 9-66 oder 9-67) Zusatzkodes 9-696 ff. angegeben
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf einer Spezialstation für Suchtpatienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei deutlichen Entwicklungsdefiziten auch für Heranwachsende bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) unter Leitung eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, mit individuellem, ärztlich indiziertem Einsatz von Fachtherapien wie z.B. Ergotherapie oder körperbezogene Therapieverfahren, mit schulischem Angebot (sofern schulpflichtig oder berufsschulpflichtig), mit entwicklungsspezifischem Umgang und Anleitung, mit Bezug auf das oder im Lebensumfeld des Patienten im besonderen suchtspezifischen Setting. Diese Stationen haben ein hochstrukturiertes therapeutisches Milieu und arbeiten nach einem integrierten, auf das Störungsbild zugeschnittenen Konzept. Die folgenden Merkmale sind mindestens Teil des Konzeptes: Somatische Entgiftung, ggf. über Substitutionsmittel oder andere pharmakologische Unterstützung sowie suchtspezifische roborierende Maßnahmen, differenzierte somatische Befunderhebung mit Behandlung von Folge- und Begleiterkrankungen
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf einer Spezialstation für Suchtpatienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei deutlichen Entwicklungsdefiziten auch für Heranwachsende bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) unter Leitung eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, mit individuellem, ärztlich indiziertem Einsatz von Fachtherapien wie z.B. Ergotherapie oder körperbezogene Therapieverfahren, mit schulischem Angebot (sofern schulpflichtig oder berufsschulpflichtig), mit entwicklungsspezifischem Umgang und Anleitung, mit Bezug auf das oder im Lebensumfeld des Patienten im besonderen suchtspezifischen Setting. Diese Stationen haben ein hochstrukturiertes therapeutisches Milieu und arbeiten nach einem integrierten, auf das Störungsbild zugeschnittenen Konzept. Die folgenden Merkmale sind mindestens Teil des Konzeptes: Differenzierte jugendpsychiatrische Befunderhebung Aufklärung über Abhängigkeitserkrankungen, Gesundheits- und Selbstfürsorgetrainings, soziales Kompetenztraining, Stabilisierung der familiären und/oder psychosozialen Situation, Klärung und Anbahnung der schulischen/beruflichen Wiedereingliederung, ggf. juristische und sozialrechtliche Anspruchsklärung sowie Behandlung nach Traumatisierung, Motivierung zur problemspezifischen Weiterbehandlung und Vermittlung, ggf. Einleitung suchtspezifischer Anschlussbehandlungen oder erforderlicher Jugendhilfemaßnahmen
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf einer Spezialstation für Suchtpatienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei deutlichen Entwicklungsdefiziten auch für Heranwachsende bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) unter Leitung eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, mit individuellem, ärztlich indiziertem Einsatz von Fachtherapien wie z.B. Ergotherapie oder körperbezogene Therapieverfahren, mit schulischem Angebot (sofern schulpflichtig oder berufsschulpflichtig), mit entwicklungsspezifischem Umgang und Anleitung, mit Bezug auf das oder im Lebensumfeld des Patienten im besonderen suchtspezifischen Setting. Diese Stationen haben ein hochstrukturiertes therapeutisches Milieu und arbeiten nach einem integrierten, auf das Störungsbild zugeschnittenen Konzept. Die folgenden Merkmale sind mindestens Teil des Konzeptes: Aufklärung über Abhängigkeitserkrankungen, Gesundheits- und Selbstfürsorgetrainings, soziales Kompetenztraining, Stabilisierung der familiären und/oder psychosozialen Situation, Klärung und Anbahnung der schulischen/beruflichen Wiedereingliederung, ggf. juristische und sozialrechtliche Anspruchsklärung Standardisiertes suchtmedizinisches Assessment sowie Behandlung nach Traumatisierung, Motivierung zur problemspezifischen Weiterbehandlung und Vermittlung, ggf. Einleitung suchtspezifischer Anschlussbehandlungen oder erforderlicher Jugendhilfemaßnahmen Erhebung eines nicht substanzgebundenen Suchtverhaltens
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf einer Spezialstation für Suchtpatienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei deutlichen Entwicklungsdefiziten auch für Heranwachsende bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) unter Leitung eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, mit individuellem, ärztlich indiziertem Einsatz von Fachtherapien wie z.B. Ergotherapie oder körperbezogene Therapieverfahren, mit schulischem Angebot (sofern schulpflichtig oder berufsschulpflichtig), mit entwicklungsspezifischem Umgang und Anleitung, mit Bezug auf das oder im Lebensumfeld des Patienten im besonderen suchtspezifischen Setting. Diese Stationen haben ein hochstrukturiertes therapeutisches Milieu und arbeiten nach einem integrierten, auf das Störungsbild zugeschnittenen Konzept. Die folgenden Merkmale sind mindestens Teil des Konzeptes: Standardisiertes suchtmedizinisches Assessment entsprechend den Leitlinien der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachverbände einschließlich der Erhebung eines nicht substanzgebundenen Suchtverhaltens Sofern erforderlich Begleitung bei Klärungen mit juristischen Instanzen
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf einer Spezialstation für Suchtpatienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei deutlichen Entwicklungsdefiziten auch für Heranwachsende bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) unter Leitung eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, mit individuellem, ärztlich indiziertem Einsatz von Fachtherapien wie z.B. Ergotherapie oder körperbezogene Therapieverfahren, mit schulischem Angebot (sofern schulpflichtig oder berufsschulpflichtig), mit entwicklungsspezifischem Umgang und Anleitung, mit Bezug auf das oder im Lebensumfeld des Patienten im besonderen suchtspezifischen Setting. Diese Stationen haben ein hochstrukturiertes therapeutisches Milieu und arbeiten nach einem integrierten, auf das Störungsbild zugeschnittenen Konzept. Die folgenden Merkmale sind mindestens Teil des Konzeptes: Sofern erforderlich Begleitung bei Klärungen mit juristischen Instanzen Diagnostik und Behandlung von kinder- und jugendpsychiatrischer Komorbidität bzw. einer kinder- und jugendpsychiatrischen Grundstörung
HinweisMindestmerkmale (für den stationären Gesamtaufenthalt zu erbringende Maßnahmen): Multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf einer Spezialstation für Suchtpatienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei deutlichen Entwicklungsdefiziten auch für Heranwachsende bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) unter Leitung eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, mit individuellem, ärztlich indiziertem Einsatz von Fachtherapien wie z.B. Ergotherapie oder körperbezogene Therapieverfahren, mit schulischem Angebot (sofern schulpflichtig oder berufsschulpflichtig), mit entwicklungsspezifischem Umgang und Anleitung, mit Bezug auf das oder im Lebensumfeld des Patienten im besonderen suchtspezifischen Setting. Diese Stationen haben ein hochstrukturiertes therapeutisches Milieu und arbeiten nach einem integrierten, auf das Störungsbild zugeschnittenen Konzept. Die folgenden Merkmale sind mindestens Teil des Konzeptes: Ressourcen- und lösungsorientiertes Therapiemanagement unter Einsatz differenzierter Therapieelemente patientenbezogen in Kombination von Gruppen- und Einzeltherapie Familienarbeit, sofern die Herkunftsfamilie kooperationsfähig ist, alternativ Arbeit mit Bezugspersonen aus Ersatzfamilien oder der Jugendhilfe
Hinweisgestrichen: Mindestmerkmale: Multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf einer Spezialstation für Suchtpatienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei deutlichen Entwicklungsdefiziten auch für Heranwachsende bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) unter Leitung eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, mit individuellem, ärztlich indiziertem Einsatz von Fachtherapien wie z.B. Ergotherapie oder körperbezogene Therapieverfahren, mit schulischem Angebot (sofern schulpflichtig oder berufsschulpflichtig), mit entwicklungsspezifischem Umgang und Anleitung, mit Bezug auf das oder im Lebensumfeld des Patienten im besonderen suchtspezifischen Setting. Diese Stationen haben ein hochstrukturiertes therapeutisches Milieu und arbeiten nach einem integrierten, auf das Störungsbild zugeschnittenen Konzept. Die folgenden Merkmale sind mindestens Teil des Konzeptes: Diagnostik und Behandlung von kinder- und jugendpsychiatrischer Komorbidität bzw. einer kinder- und jugendpsychiatrischen Grundstörung
Hinweisgestrichen: Mindestmerkmale: Multidisziplinäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf einer Spezialstation für Suchtpatienten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei deutlichen Entwicklungsdefiziten auch für Heranwachsende bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) unter Leitung eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, mit individuellem, ärztlich indiziertem Einsatz von Fachtherapien wie z.B. Ergotherapie oder körperbezogene Therapieverfahren, mit schulischem Angebot (sofern schulpflichtig oder berufsschulpflichtig), mit entwicklungsspezifischem Umgang und Anleitung, mit Bezug auf das oder im Lebensumfeld des Patienten im besonderen suchtspezifischen Setting. Diese Stationen haben ein hochstrukturiertes therapeutisches Milieu und arbeiten nach einem integrierten, auf das Störungsbild zugeschnittenen Konzept. Die folgenden Merkmale sind mindestens Teil des Konzeptes: Familienarbeit, sofern die Herkunftsfamilie kooperationsfähig ist, alternativ Arbeit mit Bezugspersonen aus Ersatzfamilien oder der Jugendhilfe
Erhöhter therapieprozessorientierter patientenbezogener Supervisionsaufwand bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichennur § 17d5 Hinweise⚖ 1
HinweisZu kodieren sind zusätzlich zu den im Rahmen der Primärkodes durchgeführten Regelsupervisionsleistungen erbrachte therapieprozessorientierte patientenbezogene Supervisionsleistungen eines Facharztes/psychologischen Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten bei einem für einen anderen psychotherapeutisch tätigen Arzt oder Psychologen/Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, die einem konkreten Patienten zuzuordnen sind und die einen Zeitraum von jeweils mindestens 30 Minuten umfassen. Diese Leistungen sind patientenbezogen unter Angabe des Supervisionsanlasses, des Supervisionsthemas und der sich ergebenden therapiestrategischen Konsequenzen zu dokumentieren
HinweisAnerkannt werden alle Leistungen, die durch Mitarbeiter erbracht werden, die eine Ausbildung in der jeweiligen, spezifizierten Berufsgruppe abgeschlossen haben und in einem dieser Berufsgruppe entsprechenden, entsprechend vergüteten Beschäftigungsverhältnis stehen