Ein 86-jähriger Patient wird mit einer ambulant erworbenen Pneumonie und akuter hypoxämischer respiratorischer Insuffizienz aufgenommen; ein Erreger wird nicht nachgewiesen. Er erhält Antibiotika intravenös und Sauerstoff über eine Nasenbrille; gemäß seiner Patientenverfügung wird auf eine intensivmedizinische Behandlung verzichtet. Er verstirbt am vierten Behandlungstag. Mit Einwilligung der Angehörigen veranlasst die behandelnde Klinik zwei Tage später eine klinische Obduktion, die die Pneumonie bestätigt.