Ein 77-jähriger Patient mit bekanntem myelodysplastischem Syndrom (refraktäre Anämie ohne Ringsideroblasten und ohne Blastenvermehrung) wird wegen zunehmender Belastungsdyspnoe bei einem Hämoglobin von 6,4 g/dl aufgenommen. Er erhält am Aufnahmetag 2, am dritten Tag 2 und am sechsten Tag erneut 2 Erythrozytenkonzentrate. Danach liegt das Hämoglobin stabil bei 9,1 g/dl, die Dyspnoe hat sich gebessert. Eine bekannte arterielle Hypertonie wird mit Candesartan weiterbehandelt.