Eine 34-jährige Patientin mit bekanntem Diabetes mellitus Typ 1 wird im Oktober 2026 mit einer schweren diabetischen Ketoazidose auf die Intensivstation aufgenommen; ein Auslöser findet sich nicht. Dort wird sie vier Kalendertage lang kontinuierlich überwacht und mit intravenösem Insulin und Flüssigkeit behandelt, danach drei Tage auf der Normalstation weiterbetreut und nach Hause entlassen. Die Intensivstation erfüllt die Strukturmerkmale der aufwendigen intensivmedizinischen Komplexbehandlung. Am dritten Intensivtag, einem Sonntag, ist keine Visite eines Facharztes mit der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin dokumentiert, nur Visiten des diensthabenden Assistenzarztes; an den übrigen Intensivtagen sind diese Visiten dokumentiert. Die Summe der Aufwandspunkte aus SAPS II ohne Glasgow Coma Scale und TISS-Leistungen beträgt für den Intensivaufenthalt 236. Krankenhaus und Medizinischer Dienst sind uneins, welcher Komplexkode die Intensivbehandlung abbildet — kodieren Sie so, wie es der Schlichtungsausschuss entschieden hat.