Ein 36-jähriger Erzieher, der als Kind keine Windpocken hatte, entwickelt zehn Tage nach Kontakt mit erkrankten Kindern einen juckenden Bläschenausschlag am ganzen Körper. Drei Tage später kommen Husten, Fieber und Atemnot hinzu, und er wird stationär aufgenommen. Das Röntgenbild zeigt beidseitige noduläre Infiltrate; im Rachenabstrich wird Varizella-Zoster-Virus nachgewiesen. Die Diagnose lautet Varizellen-Pneumonie. Er erhält Aciclovir intravenös und Sauerstoff über eine Nasenbrille; nach sieben Tagen wird er entlassen.