Ein achtjähriges Mädchen wird mit hohem Fieber, trockenem Husten und zunehmender Atemnot stationär aufgenommen. Im Nasen-Rachen-Abstrich wird mittels PCR ein saisonales Influenza-A-Virus (H3N2) nachgewiesen. Das Röntgenbild des Thorax zeigt ein Infiltrat im rechten Unterlappen; die Diagnose lautet Influenza-Pneumonie. Blutkulturen und Sputum ergeben keinen bakteriellen Erreger. Das Kind erhält Oseltamivir, Sauerstoff über eine Nasenbrille und fiebersenkende Mittel. Nach sechs Tagen wird es fieberfrei entlassen.