Ein 72-jähriger Patient wird zur Implantation einer Knieendoprothese rechts bei primärer Gonarthrose rechts aufgenommen. Am Abend nach der Aufnahme tritt erstmals Vorhofflimmern mit einer Herzfrequenz um 140 pro Minute auf; die Ärzte diagnostizieren paroxysmales Vorhofflimmern. Er erhält Metoprolol und eine therapeutische Antikoagulation mit Heparin, am nächsten Morgen besteht spontan wieder Sinusrhythmus. Die Operation wird zur kardiologischen Abklärung um sechs Wochen verschoben, eine orale Antikoagulation wird eingeleitet. Am vierten Tag wird der Patient entlassen.