Ein 41-jähriger Mann verspürt beim Absprung auf dem Tennisplatz einen peitschenartigen Schlag in der rechten Wade. Der niedergelassene Unfallchirurg dokumentiert eine traumatische Ruptur der rechten Achillessehne und versorgt ihn zunächst konservativ mit einem Spezialschuh in Spitzfußstellung. Weil die Sonographie nach zwölf Tagen weiterhin eine Lücke zwischen den Sehnenenden zeigt, wird er stationär aufgenommen. Die Achillessehne wird offen genäht (Primärnaht). Wundheilung und Mobilisation an Unterarmgehstützen verlaufen regelrecht.