Ein 55-jähriger Patient wird elektiv zur Versorgung einer erstmals aufgetretenen, nicht eingeklemmten Leistenhernie rechts aufgenommen; es erfolgt ein laparoskopischer transperitonealer Verschluss mit Netz (TAPP), verwendet wird ein nicht resorbierbares, unbeschichtetes Kunststoffnetz von 15 x 10 cm. Bei der Prämedikation notiert der Anästhesist ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom mit nächtlicher CPAP-Therapie, eine leichte, beschwerdefreie Skoliose der Brustwirbelsäule und eine Tonsillektomie im Kindesalter. Wegen der Schlafapnoe wird der Patient abweichend vom üblichen Ablauf über Nacht im Aufwachraum mit kontinuierlicher Pulsoxymetrie überwacht und nutzt dort sein eigenes CPAP-Gerät mit unveränderten Einstellungen. Skoliose und Tonsillektomie haben keinen Einfluss auf Narkose und Behandlung. Entlassung am zweiten Tag.