Eine 29-jährige Erstgebärende wird in der 30. Schwangerschaftswoche (29 vollendete Wochen) mit regelmäßigen, schmerzhaften Kontraktionen stationär aufgenommen. Vaginalsonographisch ist die Zervix auf 18 mm verkürzt, der Muttermund ist fingerdurchlässig. Die Ärztin dokumentiert die Diagnose drohende Frühgeburt. Es erfolgen eine intravenöse Tokolyse über 48 Stunden und eine Lungenreifeinduktion mit Betamethason. Die Wehentätigkeit sistiert, die Zervixlänge bleibt in den Kontrollen stabil. Am sechsten Tag wird die Patientin mit intakter Schwangerschaft nach Hause entlassen.