Eine 84-jährige Frau mit chronischer Linksherzinsuffizienz, Beschwerden bei stärkerer Belastung (NYHA II), nimmt Torasemid in der verordneten Dosis ein. Sie wird wegen ausgeprägter Muskelschwäche aufgenommen; das Serumkalium beträgt 2,7 mmol/l, das EKG zeigt U-Wellen. Die Hypokaliämie wird als Nebenwirkung des Torasemids gewertet und mit Kalium intravenös und oral ausgeglichen. Die Herzinsuffizienz ist kompensiert; die Torasemid-Dosis wird reduziert und Spironolacton ergänzt. Nach fünf Tagen wird die Patientin mit normalem Kaliumwert nach Hause entlassen.