Eine 69-jährige Frau mit langjähriger paranoider Schizophrenie erhält seit Jahren Haloperidol in unveränderter Dosis; ein Pflegedienst stellt die Tabletten, die Einnahme erfolgt gemäß Verordnung. Seit einigen Wochen bestehen ein kleinschrittiger Gang, eine Muskelsteifigkeit beider Arme und ein Ruhezittern der Hände. Sie wird neurologisch aufgenommen; diagnostiziert wird ein durch Haloperidol ausgelöstes Parkinson-Syndrom. In Absprache mit dem Psychiater wird Haloperidol auf Quetiapin umgestellt, die psychotische Symptomatik bleibt stabil. Gang und Steifigkeit bessern sich, und die Patientin wird nach sieben Tagen nach Hause entlassen.