Ein 52-jähriger Landwirt stürzt von einem Heuwagen auf einen Zaunpfahl. Am rechten seitlichen Thorax klafft eine Wunde, die bis in die Pleurahöhle reicht und in der die gebrochene sechste Rippe sichtbar ist; die Unfallchirurgen beschreiben eine offene Rippenfraktur mit Weichteilschaden II. Grades. Das Röntgenbild zeigt einen Hämatopneumothorax rechts. Es wird eine großlumige Thoraxdrainage rechts eingelegt; die Wunde wird ausgeschnitten, gespült und primär genäht. Die Rippe wird nicht operativ stabilisiert, nach acht Tagen wird der Patient nach Hause entlassen.