Ein 45-jähriger Mann mit schwerer Intelligenzminderung ohne nennenswerte Verhaltensstörung wird aus seiner Wohneinrichtung wegen eines Erysipels am linken Unterschenkel aufgenommen und sieben Tage lang intravenös antibiotisch behandelt. Seit seiner Kindheit besteht eine andauernde Harn- und Stuhlinkontinenz. Die Pflege versorgt ihn rund um die Uhr mit Inkontinenzmaterial, wechselt es mehrmals täglich und führt eine Hautschutzbehandlung im Genitalbereich durch. Wegen der Behinderung wird er bei allen Untersuchungen von einer Bezugsperson begleitet, die Pflege benötigt bei Mahlzeiten und Körperpflege deutlich mehr Zeit.