Ein 71-jähriger Mann mit symptomatischer benigner Prostatahyperplasie wird zur transurethralen Elektroresektion der Prostata aufgenommen, die am Aufnahmetag erfolgt. Nach Entfernung des Dauerkatheters am zweiten postoperativen Tag verliert er für etwa einen Tag bei starkem Harndrang unwillkürlich Urin. Die Urologen werten dies als übliche, vorübergehende Erscheinung nach der Resektion; außer Vorlagen sind keine Maßnahmen nötig. Bei der Entlassung am vierten Tag ist er kontinent.