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1606 Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE)Fälle2 von 5

Neugeborenes nach schwerer Asphyxie: Verlegung zur Kühlung

Kurzfall●●●●○
Patient
Tage

Ein reifer Junge (40+3 SSW, 3620 g) kommt in einer Geburtsklinik schlaff und blass ohne Spontanatmung mit einer Herzfrequenz unter 100/min zur Welt (Apgar 1/4/6, Nabelarterien-pH 6,86). Nach der Erstversorgung wird er im Alter von 90 Minuten in ein Perinatalzentrum verlegt; kodiert wird der Aufenthalt dort. Er ist lethargisch und hypoton, die Pupillen sind eng, der Moro-Reflex ist abgeschwächt, und am ersten Lebenstag treten zwei Krampfanfälle auf, die mit Phenobarbital behandelt werden. Die Ärzte diagnostizieren eine hypoxisch-ischämische Enzephalopathie 2. Grades. Er wird 72 Stunden lang mit einer über Biofeedback gesteuerten Kühlmatte gekühlt, die Körperkerntemperatur wird dabei über eine Rektalsonde gemessen; er atmet durchgehend spontan ohne Atemunterstützung. Am 12. Lebenstag wird er nach Hause entlassen.