Eine 32-jährige Patientin, deren erstes Kind vor zwei Jahren wegen Beckenendlage per Kaiserschnitt geboren wurde, wird bei 40+2 SSW mit spontanen Wehen aufgenommen. Das Kind liegt diesmal in Schädellage. Sie wünscht eine vaginale Geburt; wegen des Zustands nach Sectio wird die Geburt als Risikogeburt überwacht und geleitet. Nach komplikationslosem Verlauf bringt sie ein lebendes Mädchen von 3550 g spontan zur Welt, der Damm bleibt intakt. Die Uterusnarbe bereitet weder unter der Geburt noch im Wochenbett Beschwerden.