Eine 29-jährige Erstgebärende wird bei 22+4 SSW mit regelmäßigen spontanen Wehen aufgenommen; eine Ursache für die vorzeitigen Wehen wird nicht gefunden. Noch am Aufnahmetag wird ein Kind von 470 g aus Schädellage spontan geboren; die Geburt wird als Risikogeburt überwacht und geleitet. Nach der Geburt ist eine Herzaktion nachweisbar, die Nabelschnur pulsiert. Das Kind wird palliativ begleitet und verstirbt 50 Minuten nach der Geburt; es wird als eigener Fall geführt. Die Plazenta wird vollständig geboren, das Wochenbett der Mutter verläuft unauffällig.