Ein 74-jähriger Patient wird vom Nephrologen eingewiesen, weil sich seine chronische Nierenkrankheit verschlechtert hat: Die glomeruläre Filtrationsrate ist auf 19 ml/min/1,73 m² gefallen, es liegt jetzt Stadium 4 vor. Die Nierenkrankheit und eine seit Jahren bestehende Linksherzinsuffizienz NYHA II werden beide auf eine langjährige arterielle Hypertonie zurückgeführt. Ein akutes Nierenversagen wird ausgeschlossen. Die Nierenfunktion wird engmaschig kontrolliert, die Diuretikadosis reduziert und die antihypertensive Therapie umgestellt; die Herzinsuffizienz bleibt dabei kompensiert. Der Patient wird über die Vorbereitung einer Dialyse aufgeklärt.