Ein 72-jähriger Patient mit langjähriger arterieller Hypertonie wird mit akuter Atemnot in Ruhe und einem Blutdruck von 240/130 mmHg eingeliefert; klinisch und radiologisch besteht ein akutes Lungenödem. Echokardiographisch zeigt sich eine erhaltene systolische Pumpfunktion mit diastolischer Funktionsstörung. Die Kardiologen beurteilen das Krankheitsbild als hypertensive Herzkrankheit, die bei einer hypertensiven Krise zu einem akuten Linksherzversagen mit Lungenödem geführt hat. Unter intravenöser Gabe von Urapidil, Nitraten und Furosemid sinken Blutdruck und Atemnot rasch. Die antihypertensive Dauertherapie wird intensiviert, die Entlassung erfolgt am sechsten Tag.