Eine 76-jährige Patientin erleidet einen Hirninfarkt im Stromgebiet der linken A. cerebri media und erhält im erstversorgenden Krankenhaus eine systemische Thrombolyse. Am dritten Tag wird sie zur Fortsetzung der Schlaganfallbehandlung auf die neurologische Normalstation eines anderen Krankenhauses verlegt; zu kodieren ist dieser zweite Aufenthalt. Dort bestehen weiterhin eine schlaffe Hemiparese rechts und eine Aphasie. Im Langzeit-EKG wird ein bisher unbekanntes paroxysmales Vorhofflimmern als Emboliequelle gesichert und eine orale Antikoagulation begonnen. Eine anfängliche Schluckstörung hatte sich bereits am vierten Tag nach dem Infarkt ohne Sonde zurückgebildet.