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0501 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (Drogen, Medikamente, Alkohol und Nikotin)Fälle5 von 8

Bluterbrechen nach einer langen Nacht

Kurzfall●●●○○
Patient
Tage

Ein 29-jähriger Mann wird am Morgen nach einer Feier mit Bluterbrechen aufgenommen; nach reichlichem Alkoholkonsum hatte er in der Nacht mehrfach heftig erbrochen. Bei Aufnahme ist er nicht mehr alkoholisiert, der Kreislauf ist stabil. Die Ösophagogastroduodenoskopie zeigt einen nicht mehr blutenden Schleimhauteinriss am Mageneingang, ein Mallory-Weiss-Syndrom; eine Blutstillung ist nicht erforderlich. Die Ärzte werten die Läsion als alkoholbedingt. Eine Alkoholabhängigkeit liegt nach ausführlicher Suchtanamnese nicht vor; er wird über die Risiken seines Trinkverhaltens beraten.