Ein 46-jähriger Mann wird nachts vom Rettungsdienst mit einer Blutalkoholkonzentration von 3,1 Promille, Gangunsicherheit und verwaschener Sprache gebracht und bis zum Morgen auf der Überwachungsstation beobachtet. Er ist seit Jahren alkoholabhängig: Er trinkt täglich, hat mehrfach erfolglos versucht, den Konsum zu verringern, und hat deshalb zuletzt seine Arbeitsstelle verloren. Am Morgen ist er nüchtern und ohne Entzugszeichen; der Sozialdienst vermittelt ihm einen Termin in der Suchtberatung. Er wird auf eigenen Wunsch entlassen.