Ein 61-jähriger Patient mit seropositiver chronischer Polyarthritis an Hand- und Kniegelenken nimmt seit zwei Jahren Methotrexat wie verordnet ein. Er wird wegen Müdigkeit und eines Hämoglobins von 8,1 g/dl aufgenommen; es zeigt sich eine makrozytäre Anämie mit stark erniedrigtem Folsäurespiegel bei normalem Vitamin B12. Die Ärzte werten sie als durch Methotrexat ausgelöste Folsäuremangelanämie. Methotrexat wird pausiert und Folsäure substituiert; wegen zunehmender Gelenkschmerzen erhält er überbrückend Prednisolon.