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Änderungen Kodierrichtlinien (DKR) 2022

Gegenüber 2021: 16 Neu · 9 Geändert laut Anhang B · 32 Weitere Textänderungen. Zum Katalog

Die Änderungen, die das InEK selbst aufführt, mit seiner Begründung.

0103u
Bakteriämie, Sepsis, SIRS und Neutropenie
vorher 0103s

Aufnahme der Diagnosen für Pestsepsis, Milzbrandsepsis, Erysipelothrix-Sepsis und Aktinomykotische Sepsis in die Tabelle 1 (Sepsis-Kodes). Zusätzlich Anpassung der Vorgaben zur Kodierung des Kodes R65.0! Systemisches inflammatorisches Response-Syndrom [SIRS] infektiöser Genese ohne Organkomplikationen vor dem Hintergrund der neuen Sepsis-Definition (Sepsis-3) in dem Absatz „Systemisches inflammatorisches Response-Syndrom [SIRS]“.

0201u
Auswahl und Reihenfolge der Kodes
vorher 0201n

Anpassung des Kodes 8-542.11 Zytostatische Chemotherapie, Immuntherapie und antiretrovirale Therapie, nicht komplexe Chemotherapie, 1 Tag, 1 Medikament in Beispiel 6 an die Formulierung im OPS Version 2022.

0209u
Malignom in der Eigenanamnese
vorher 0209d

Ergänzung des beispielhaften Kodes 1-999.40 Art des Zystoskops: Starres Zystoskop in Beispiel 1 aufgrund der Vorgabe des OPS Version 2022 zur gesonderten Kodierung der Art des Zystoskops mit einem Kode aus 1-999.4 ff bei diagnostischen Endoskopien der Harnwege.

0401h
Diabetes mellitus

Anpassung der Liste, die eine Auswahl von Diagnosen wieder gibt, die zum klinischen Bild des „diabetischen Fußsyndroms" gehören, an die Änderungen bei dem Kode G99.0* Autonome Neuropathie bei endokrinen und Stoffwechselkrankheiten in der ICD-10-GM Version 2022.

1001u
Maschinelle Beatmung
vorher 1001s

Anpassung der Anmerkung unter Ziffer 6 an die aktuelle Gesetzeslage und die Vorgaben zur Erfassung des Beatmungsstatus gemäß der „Vereinbarung gemäß § 9 Absatz 1a Nummer 8 KHEntgG über das Nähere von Abschlägen bei Nichteinschätzung des Beatmungs­status/Beatmungsentwöhnungspotentials und fehlender Verordnung einer erforderlichen Anschluss­versorgung“ (B-BEP-Abschlagsvereinbarung).

1105d
Gastrointestinale Blutung

Anpassung der Regelung zur Kodierung einer „peranalen Blutung“, bei der die aktuelle Blutungsquelle nicht bestimmt werden kann oder keine entsprechende Untersuchung durchgeführt wurde an die Änderungen bei dem Kode K62.5 Hämorrhagie des Anus und des Rektums in der ICD-10-GM Version 2022.

D012i
Mehrfachkodierung

Aufnahme der neu in die ICD-10-GM Version 2021 aufgenommenen Kodes U09.9! Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet und U12.9! Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen, nicht näher bezeichnet sowie des neu in die ICD-10-GM aufgenommenen Kodebereiches U69.5-! Sekundäre Schlüsselnummern zur Angabe mehrerer Regionen bei sekundärer und nicht näher bezeichneter bösartiger Neubildung der Lymphknoten und des neuen Kodes U69.6! Sekundäre Schlüsselnummer zur Spezifizierung eines Hustens als chronisch idiopathisch und chronisch refraktär in die Tabelle 2 (mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnete Kategorien/Kodes, die obligatorisch anzugeben sind). Darüber hinaus Aufnahme des Kodebereiches U98.- Nicht belegte Schlüsselnummer U98! in Tabelle 1 (optional anzugebende mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnete Kategorien/Kodes).

D013c
Im Systematischen Verzeichnis verwendete formale Vereinbarungen-

Anpassung von Beispiel 1 und des Absatzes „Exklusiva (WHO)“ an die Änderungen bei dem Kode K31.1 Hypertrophische Pylorusstenose beim Erwachsenen in der ICD-10-GM Version 2022.

P001f
Allgemeine Kodierrichtlinien für Prozeduren

Anpassung des Kodes 8-543.32 Mittelgradig komplexe und intensive Blockchemotherapie, 3 Tage, 2 Medikamente in Beispiel 3 an die Formulierung im OPS Version 2022.