Nicht invasive Video-EEG-Intensivdiagnostik zur Klärung eines Verdachts auf Epilepsie oder einer epilepsiechirurgischen Operationsindikation8 Hinweise
HinweisDieser Kode umfasst: das Anbringen von dichtgesetzten Oberflächenelektroden und das ggf. durchgeführte Einbringen von Sphenoidalelektroden, Sphenoidalelektroden
HinweisDieser Kode umfasst: das Video-EEG-Intensivmonitoring für i.d.R. mindestens 3 Tage, Tage
HinweisDieser Kode umfasst: die Begleitung, Dokumentation und Auswertung (Medizin, MTA, Medizintechnik, Medizinphysik), Medizinphysik)
Hinweisneu: Die Durchführung einer Magnetenzephalographie ist gesondert zu kodieren 1-20b ff.
Hinweisneu: Die Durchführung einer hochauflösenden Elektroenzephalographie ist gesondert zu kodieren 1-20d ff.
Quantitative Bestimmung von ParameternZusatzkodeHinweis
HinweisUnter "quantitativ" ist z.B. die Messung von Organfunktionen, Flussparametern, Volumenfluss oder Widerstandsindices Widerstandsindizes zu verstehen
Andere Operationen an Nerven und Ganglien: Implantation oder Wechsel von Neurostimulationselektroden zur Stimulation des peripheren Nervensystems: Implantation oder Wechsel einer Elektrode für ein System zur Hypoglossusnerv-StimulationHinweisInklusivum
HinweisDie Erst- Ersteinstellung oder Neueinstellung Nachprogrammierung des Systems ist gesondert zu kodieren8-631.3 ff.
Andere Operationen an Nerven und Ganglien: Revision von Neurostimulationselektroden zur Stimulation des peripheren Nervensystems: Elektrode für ein System zur Hypoglossusnerv-StimulationHinweisInklusivum
HinweisDie Neueinstellung Nachprogrammierung des Systems ist gesondert zu kodieren8-631.3 kodieren8-631.31
Andere Operationen an Nerven und Ganglien: Implantation oder Wechsel eines Neurostimulators zur Stimulation des peripheren Nervensystems mit Implantation oder Wechsel einer Neurostimulationselektrode: System zur Hypoglossusnerv-Stimulation2 Hinweise
HinweisDie Erst- Ersteinstellung oder Neueinstellung Nachprogrammierung ist bei diesem Verfahren gesondert zu kodieren 8-631.3 ff.
Andere Operationen an Nerven und Ganglien: Wechsel eines Neurostimulators zur Stimulation des peripheren Nervensystems ohne Wechsel einer Neurostimulationselektrode: System zur Hypoglossusnerv-Stimulation2 Hinweise
HinweisDie Neueinstellung Nachprogrammierung ist bei diesem Verfahren gesondert zu kodieren 8-631.3 8-631.31
Endovaskuläre Implantation von Stent-Prothesen: Bei Hybridverfahren an Aorta ascendens, Aortenbogen oder Aorta thoracica2 Hinweise
HinweisEin Kode aus diesem Bereich ist bei der Implantation von einer oder mehreren Stent-Prothese(n) bei ein- oder mehrzeitigem Hybrideingriff während eines stationären Aufenthaltes zu verwenden. Die Anlage des Bypasses (Debranching) (Debranching), z.B. an den supraaortalen Ästen, ist gesondert zu kodieren
Hinweisneu: Der Ursprung der Revaskularisation für das Debranching als offenes Verfahren muss nicht direkt an der Aorta liegen, die Transposition von Blutgefäßen 5-396 ff. zählt nicht als Bypass
Endovaskuläre Implantation von Stent-Prothesen: Bei Hybridverfahren an der Aorta thoracoabdominalis2 Hinweise
HinweisEin Kode aus diesem Bereich ist bei der Implantation von einer oder mehreren Stent-Prothese(n) bei ein- oder mehrzeitigem Hybrideingriff während eines stationären Aufenthaltes zu verwenden. Die Anlage des Bypasses (Debranching) (Debranching), z.B. an der A. iliaca, ist gesondert zu kodieren
Hinweisneu: Der Ursprung der Revaskularisation für das Debranching als offenes Verfahren muss nicht direkt an der Aorta liegen, die Transposition von Blutgefäßen 5-396 ff. zählt nicht als Bypass
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dünndarmes: Exzision, endoskopisch, einfach (Push-Technik): Polypektomie von 1-2 Polypen mit SchlingeWird →5-451.c12021Hinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-451.b ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dünndarmes: Exzision, endoskopisch, einfach (Push-Technik): Polypektomie von mehr als 2 Polypen mit SchlingeWird →5-451.c22021Hinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-451.b ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dünndarmes: Exzision, endoskopisch, einfach (Push-Technik): Endoskopische MukosaresektionWird →5-451.c32021Hinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-451.b ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dünndarmes: Exzision, endoskopisch, Push-and-pull-back-Technik: Polypektomie von 1-2 Polypen mit SchlingeHinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-451.b ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dünndarmes: Exzision, endoskopisch, Push-and-pull-back-Technik: Polypektomie von mehr als 2 Polypen mit SchlingeHinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-451.b ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dünndarmes: Exzision, endoskopisch, Push-and-pull-back-Technik: Endoskopische MukosaresektionHinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-451.b ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dickdarmes: Exzision, endoskopisch, einfach (Push-Technik): Polypektomie von 1-2 Polypen mit SchlingeWird →5-452.b12021Hinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-452.a ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dickdarmes: Exzision, endoskopisch, einfach (Push-Technik): Polypektomie von mehr als 2 Polypen mit SchlingeWird →5-452.b22021Hinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-452.a ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dickdarmes: Exzision, endoskopisch, einfach (Push-Technik): Endoskopische MukosaresektionWird →5-452.b32021Hinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-452.a ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dickdarmes: Exzision, endoskopisch, Push-and-pull-back-Technik: Polypektomie von 1-2 Polypen mit SchlingeHinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-452.a ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dickdarmes: Exzision, endoskopisch, Push-and-pull-back-Technik: Polypektomie von mehr als 2 Polypen mit SchlingeHinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-452.a ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Dickdarmes: Exzision, endoskopisch, Push-and-pull-back-Technik: Endoskopische MukosaresektionHinweis
Hinweisneu: Die Anzahl der Polypen mit mehr als 2 cm Durchmesser ist gesondert zu kodieren 5-452.a ff.
Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe der Leber (atypische Leberresektion): Destruktion, lokal, durch irreversible Elektroporation2 Hinweise
Hinweisneu: Die Anzahl der verwendeten Nadeln zur irreversiblen Elektroporation ist gesondert zu kodieren 5-98h.1 ff.
Transurethrale Exzision und Destruktion von Prostatagewebemännlich2 HinweiseInklusivum
Hinweisneu: Bei Kombination von mehreren Verfahren ist das führende (primäre) Verfahren mit einem Kode aus 5-601.0 bis 5-601.a zusammen mit einem Zusatzkode aus 5-601.b bis 5-601.d für das zusätzlich durchgeführte (sekundäre) Verfahren zu kodieren
Operationen zur Geschlechtsorganumwandlung: Geschlechtstransformation einer Frau zum Mann Geschlechtsorgantransformation von weiblich zu männlichmännlichBezeichnung neu ↺ 20195 Hinweise⚖ 1
Operationen zur Geschlechtsorganumwandlung: Geschlechtstransformation eines Mannes zur Frau Geschlechtsorgantransformation von männlich zu weiblichmännlichBezeichnung neu ↺ 20194 Hinweise⚖ 1
Andere gelenkplastische Eingriffe: Implantation einer modularen Endoprothese oder (Teil-)Wechsel in eine modulare Endoprothese bei knöcherner Defektsituation und ggf. Knochen(teil)ersatz7 HinweiseExklusivumInklusivum⚖ 3
HinweisBei einer modularen Endoprothese muss eine gelenkbildende oder gelenkersetzende Implantatkomponente aus mindestens 3 der nachfolgend genannten metallischen Einzel(bau)teilen bestehen, die in ihrer Kombination die mechanische Bauteilsicherheit der gesamten Prothese gewährleisten: Bei einer modularen Endoprothese muss eine gelenkbildende Implantatkomponente aus mindestens 3 metallischen Einzelbauteilen bestehen, die in ihrer Kombination die mechanische Bauteilsicherheit der gesamten Prothese gewährleisten. Der Aufsteckkopf der Endoprothese wird nicht mitgezählt Schaft, Verlängerungshülse, Halsteil, Pfanne, (Stütz-)Schale, Rekonstruktionsring, Sicherungs- und Sicherheitselemente (Dehnschraube, (Ab-)Scherstift, Abreißschrauben, Schrauben mit Schraubenkopfantrieb, Schraubenverbindungen mit drehmomentgesteuertem (und drehwinkelgesteuertem) Anziehen), Kopplungselement, Einzel(bau)teile eines Arthrodesemoduls, Augment, Wedge, Sleeve, Liner und/oder Exzenterscheibe
Hinweisneu: Kopplungselemente und Arthrodesemodule werden nur einer gelenkbildenden oder gelenkersetzenden Komponente zugeordnet
Hinweisneu: Der Aufsteckkopf der Endoprothese und Schrauben, die ausschließlich der Verankerung der Endoprothese im Knochen dienen, werden nicht mitgezählt
Inklusivumneu: Implantation einer modularen Endoprothese oder (Teil-)Wechsel in eine modulare Endoprothese mit Arthrodesemodul oder Kopplungselement bei knöcherner Defektsituation und ggf. Knochen(teil)ersatz
Osteosynthese (dynamische Stabilisierung) an der Wirbelsäule: Durch Schrauben-Stab-SystemHinweis⚖ 2
Hinweisneu: Die Anzahl der Segmente entspricht der Anzahl der mit einem oder mehreren Stäben überbrückten Segmente. Hierbei muss nicht jeder auf dieser Strecke liegende Wirbelkörper mit Pedikelschraube(n) besetzt sein
Operationen bei kongenitalen Anomalien des FußesHinweis
Seitenangabeerforderlich →nicht erforderlich
HinweisDieser Kode ist Diese Kodes sind nur zu verwenden, wenn aufgrund der Komplexität der Versorgung eine Zuordnung zu einzelnen Verfahren nicht möglich ist
HinweisMindestmerkmale: Behandlung durch ein geriatrisches multiprofessionelles Team unter fachärztlicher Behandlungsleitung (Zusatzbezeichnung (Zusatzbezeichnung, Schwerpunktbezeichnung oder Schwerpunktbezeichnung Facharztbezeichnung im Bereich Geriatrie erforderlich). Die fachärztliche Behandlungsleitung muss überwiegend in der zugehörigen geriatrischen Einheit tätig sein
HinweisMindestmerkmale: Die wöchentliche Teambesprechung erfolgt unter Beteiligung aller Berufsgruppen einschließlich der fachärztlichen Behandlungsleitung. Behandlungsleitung und jeweils mindestens eines Vertreters der Pflege sowie der Therapiebereiche Physiotherapie/Physikalische Therapie, Ergotherapie, Logopädie/fazioorale Therapie und Psychologie/Neuropsychologie pro vollständiger Woche. Die für diesen Kode erforderliche wochenbezogene Dokumentation ist erfüllt, wenn sie die Ergebnisse der bisherigen Behandlung und die weiteren Behandlungsziele umfasst. Hierfür sind die Beiträge der patientenbezogen beteiligten Berufsgruppen ausreichend ausreichend. Weitere Nachweise zur Durchführung der Teambesprechung sind nicht erforderlich
HinweisMindestmerkmale: Standardisiertes Frührehabilitations-Assessment zur Erfassung und Wertung der funktionellen Defizite in mindestens 5 Bereichen (Bewusstseinslage, Kommunikation, Kognition, Mobilität, Selbsthilfefähigkeit, Verhalten, Emotion) zu Beginn der Behandlung. Der Patient hat einen Frührehabilitations-Barthel-Index nach Schönle bis maximal 30 Punkte zu Beginn der Behandlung. (Die Berechnung des Frührehabilitations-Barthel-Index nach Schönle ist im Anhang zur ICD-10-GM zu finden)
Frührehabilitative Komplexbehandlung von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren6 Hinweise5 ExklusivaInklusivum
HinweisMindestmerkmale: Behandlung durch ein interdisziplinäres Frührehabilitationsteam, qualifiziert für die Rehabilitation von Patienten mit Sprech-, Sprach- Stimm-, Kau- und Schluckstörungen bei Kopf-Hals-Tumoren (z.B. bei Tumoren der Mundhöhle, des Epipharynx, des Oropharynx, des Hypopharynx, des Larynx und zervikalem CUP-Syndrom) unter Behandlungsleitung eines Facharztes für Phoniatrie und Pädaudiologie oder eines Facharztes für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder eines Facharztes für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Erfahrung im Bereich des frührehabilitativen Managements. Zum Frührehabilitationsteam gehören ein Facharzt der Fachrichtung, die den betreffenden Patienten onkologisch betreut, sowie mindestens ein Logopäde oder Sprachtherapeut oder Klinischer Linguist
HinweisMindestmerkmale: Einsatz von mindestens einem der folgenden 3 Therapiebereiche: Logopädie/Sprachtherapie/Klinische Linguistik, Physiotherapie/Physikalische Therapie, Ernährungstherapie
Fachübergreifende und andere Frührehabilitation7 Hinweise3 Exklusiva⚖ 2
HinweisMindestmerkmale: Standardisiertes Frührehabilitations-Assessment oder Einsatz von krankheitsspezifischen Scoring-Systemen zur Erfassung und Wertung der funktionellen Defizite in mindestens 5 Bereichen (Bewusstseinslage, Kommunikation, Kognition, Mobilität, Selbsthilfefähigkeit, Verhalten, Emotion) zu Beginn der Behandlung
HinweisMindestmerkmale: Vorhandensein von mindestens vier der folgenden Therapiebereiche: Physiotherapie/Krankengymnastik, Physikalische Therapie, Ergotherapie, Neuropsychologie, Neuropsychologie/Psychologie, Psychotherapie, Logopädie/fazioorale Therapie/Sprachtherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Dysphagietherapie und Einsatz von mindestens drei dieser Therapiebereiche patientenbezogen in unterschiedlichen Kombinationen und unterschiedlichem Zeitaufwand
Beatmungsentwöhnung [Weaning] bei maschineller Beatmung≥1414 Hinweise⚖ 2
HinweisUnter Beatmungsentwöhnung (Weaning) ist der Prozess der strukturierten Reduktion von Beatmungsparametern mit dem Ziel der Beendigung einer Beatmung zur Wiedererlangung der selbstständigen Atmung ohne maschinelle Beatmung zu verstehen. Ein Kode aus diesem Bereich ist auch anzugeben, wenn Diese Kodes sind nur für Patienten, die Entwöhnung fehlgeschlagen ist und z.B. die (Wieder-)Einstellung auf eine häusliche maschinelle Beatmung erfolgt bei stationärer Aufnahme das 14. Lebensjahr vollendet haben, anzugeben
HinweisUnter Beatmungsentwöhnung (Weaning) ist der Prozess der strukturierten Modifikation von Beatmungsparametern mit dem Ziel der Beendigung einer Beatmung zur Wiedererlangung der selbstständigen Atmung ohne maschinelle Beatmung zu verstehen. Ein Kode aus diesem Bereich ist bei allen Formen einer invasiven oder nicht invasiven maschinellen Beatmung anzuwenden, auch anzugeben, wenn die Dauer der Entwöhnung fehlgeschlagen ist und z.B. die (Wieder-)Einstellung auf eine häusliche maschinelle Beatmung einschließlich beatmungsfreier Intervalle mehr als 95 Stunden beträgt und wenn ein strukturierter Entwöhnungsprozess mit täglicher dokumentierter leitliniengerechter Evaluation der Entwöhnungsbereitschaft des Patienten erfolgt
HinweisMindestens Ein Kode aus diesem Bereich ist bei allen Formen einer invasiven oder nicht invasiven maschinellen Beatmung anzuwenden, wenn die Dauer der Beatmung einschließlich beatmungsfreier Intervalle mehr als 95 Stunden an aufeinanderfolgenden Tagen beträgt und wenn ein strukturierter Entwöhnungsprozess mit täglicher dokumentierter Spontanatmungsversuch (inklusive Atemunterstützung mit z.B. CPAP oder HFNC) oder schriftliche Begründung bei Nichtdurchführung oder Versagen leitliniengerechter Evaluation der Entwöhnungsbereitschaft des täglichen Spontanatmungsversuches Patienten erfolgt
HinweisMindestmerkmale: Dokumentation von Beatmungsstrategie, Sedierung, Monitoring) Mindestens ein täglicher dokumentierter Spontanatmungsversuch (dieser kann mit oder ohne Atemunterstützungsverfahren (z.B. CPAP oder HFNC) und mit oder ohne Sauerstoffinsufflation erfolgen) oder schriftliche Begründung bei Nichtdurchführung oder Versagen des täglichen Spontanatmungsversuches
Hinweisneu: Mindestanforderungen pro Behandlungstag: Erhebung der Kriterien zur Entwöhnungsbereichtschaft
Hinweisneu: Mindestanforderungen pro Behandlungstag: Erhebung eines Sedierungscores (z.B. Richmond Agitation-Sedation Scale) und Festlegung eines Sedierungsziels
Hinweisneu: Mindestanforderungen pro Behandlungstag: Verfügbarkeit von Physiotherapie und Anwendung nach den individuellen Möglichkeiten des Patienten
Hinweisneu: Dokumentation mindestens alle 8 Stunden: Gasaustauschparameter (z.B. pO2, pCO2, sO2) mit invasiven oder nicht invasiven Messverfahren (z.B. Blutgasanalyse, Pulsoxymetrie, transkutane Oxymetrie und CO2 Messung)
Hinweisneu: Dokumentation mindestens alle 8 Stunden: Geräteeinstellungen (mindestens Beatmungsmodus, Beatmungsdrücke, FiO2 oder O2-Fluss), zusätzlich bei Änderungen der Geräteeinstellungen
Hinweisneu: Dokumentation mindestens alle 8 Stunden: Gerätemesswerte (mindestens Atemfrequenz, Atemzugvolumen, Atemminutenvolumen, Beatmungsdrücke), zusätzlich bei Änderungen der Geräteeinstellungen
Zusatzinformationen zu Materialien: Art der Metall- oder Mikrospiralen zur selektiven Embolisation: Großvolumige Metallspiralen [Volumencoils]ZusatzkodeZE: ZE105Hinweis⚖ 1
HinweisVolumencoils haben einen Durchmesser von mindestens 0,51 mm im Einführungszustand und werden über einen Mikrokatheter eingebracht
HinweisMindestmerkmale: Spezielle intensivmedizinische Prozeduren, wie Transfusion von Plasma und Plasmabestandteilen, Plasmapherese und Immunadsorption, Anlage und Betrieb einer ECMO/ECLS, Maßnahmen im Rahmen der Reanimation u.a. sind gesondert zu kodieren
HinweisMindestmerkmale: Aktivierend- oder begleitend-therapeutische Pflege durch besonders in diesem Bereich geschultes Pflegepersonal Patientenindividuelle Verlaufsdokumentation palliativmedizinischer Behandlungsziele und Behandlungsergebnisse
HinweisMindestmerkmale: Wöchentliche multiprofessionelle Teambesprechung mit wochenbezogener Dokumentation bisheriger Behandlungsergebnisse Anwesenheit der ärztlichen Behandlungsleitung und weiterer Behandlungsziele mindestens eines Mitglieds der Pflege des Behandlungsteams sowie mindestens eines weiteren Vertreters der an der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen pro vollständiger Woche
HinweisMindestmerkmale: Einsatz von mindestens zwei der folgenden Therapiebereiche: Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie/Ergotherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Entspannungstherapie und Durchführung von Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengesprächen mit insgesamt mindestens 6 Stunden pro Patient und vollständige Woche patientenbezogen in unterschiedlichen Kombinationen (Die Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengespräche können von allen Berufsgruppen des Behandlungsteams durchgeführt werden.) werden.). Bei simultanem Einsatz von zwei oder mehr Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen des Behandlungsteams werden die jeweiligen Mitarbeiterminuten aufsummiert
Intensivmedizinische Komplexbehandlung im Kindesalter (Basisprozedur)9 Hinweise⚖ 2
HinweisMindestmerkmale: Die patientennahe Pflege erfolgt durch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen mit einer Fachweiterbildungsquote im Bereich Pädiatrische Intensivpflege von 40 %. Sofern die Fachweiterbildung für die Pflege noch nicht vorliegt, ist zur Aufrechterhaltung bereits bestehender Versorgungsangebote übergangsweise bis zum Jahresende 2019 2020 eine vergleichbare fünfjährige Erfahrung in der pädiatrischen Intensivpflege ausreichend
HinweisMindestmerkmale: Spezielle intensivmedizinische Prozeduren wie Transfusion von Plasma und Plasmabestandteilen, Plasmapherese und Immunadsorption, Anlage und Betrieb einer ECMO/ECLS, Maßnahmen im Rahmen der Reanimation u.a. sind gesondert zu kodieren
HinweisMindestmerkmale: Begleitung des Patienten durch einen fallbezogenen Koordinator Patientenindividuelle Verlaufsdokumentation palliativmedizinischer Behandlungsziele und Behandlungsergebnisse
HinweisMindestmerkmale: Aktivierend- oder begleitend-therapeutische Wöchentliche multiprofessionelle Teambesprechung mit Anwesenheit der ärztlichen Behandlungsleitung und mindestens eines Mitglieds der Pflege durch besonders in diesem Bereich geschultes Pflegepersonal des Behandlungsteams sowie mindestens eines weiteren Vertreters der an der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen pro vollständiger Woche
HinweisMindestmerkmale: Einsatz von mindestens zwei der folgenden Therapiebereiche: Wöchentliche multiprofessionelle Teambesprechung Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie/Ergotherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Entspannungstherapie und Durchführung von Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengesprächen mit wochenbezogener Dokumentation bisheriger Behandlungsergebnisse insgesamt mindestens 6 Stunden pro Patient und weiterer Behandlungsziele pro vollständiger vollständige Woche patientenbezogen in unterschiedlichen Kombinationen (Die Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengespräche können von allen Berufsgruppen des Behandlungsteams durchgeführt werden.). Bei simultanem Einsatz von zwei oder mehr Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen des Behandlungsteams werden die jeweiligen Mitarbeiterminuten aufsummiert
Hinweisgestrichen: Mindestmerkmale: Einsatz von mindestens zwei der folgenden Therapiebereiche: Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie/Ergotherapie, künstlerische Therapie (Kunst- und Musiktherapie), Entspannungstherapie und Durchführung von Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengesprächen mit insgesamt mindestens 6 Stunden pro Patient und vollständige Woche patientenbezogen in unterschiedlichen Kombinationen (Die Patienten-, Angehörigen- und/oder Familiengespräche können von allen Berufsgruppen des Behandlungsteams durchgeführt werden.)
HinweisMindestmerkmale: Spezielle intensivmedizinische Prozeduren, wie Transfusion von Plasma und Plasmabestandteilen, Plasmapherese und Immunadsorption, Anlage und Betrieb einer ECMO/ECLS, Maßnahmen im Rahmen der Reanimation u.a. sind gesondert zu kodieren
Spezialisierte palliativmedizinische Komplexbehandlung durch einen Palliativdienst12 Hinweise2 Exklusiva⚖ 4
HinweisMindestmerkmale: Wöchentliche Teambesprechung des Palliativdienstes mit Anwesenheit der ärztlichen Behandlungsleitung und mindestens eines Mitglieds der Pflege des Palliativdienstes sowie mindestens eines weiteren Vertreters der an der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen des Palliativdienstes pro vollständiger Woche
HinweisMindestmerkmale: Der Zeitaufwand, der von Ärzten des Palliativdienstes, von Pflegefachkräften des Palliativdienstes und von Vertretern der oben genannten Bereiche des Palliativdienstes am Patienten sowie patientenbezogen an seinen Angehörigen/Bezugspersonen erbracht wurde, wird über den gesamten stationären Aufenthalt addiert und entsprechend kodiert kodiert. Bei simultanem Einsatz von zwei oder mehr Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen des Behandlungsteams werden die jeweiligen Mitarbeiterminuten aufsummiert
HinweisMindestmerkmale: Ernährungsteam bestehend aus einer fachärztlichen Leitung mit der strukturierten curricularen Fortbildung oder Zusatzweiterbildung „Ernährungsmedizin“ "Ernährungsmedizin" und einem Diätassistenten oder Ökotrophologen
HinweisMindestmerkmale: Erstellung eines individuellen Behandlungsplanes (oral/enteral/parenteral (oral, Trinknahrung, enteral und/oder parenteral nach einem Stufenschema der Ernährung) zu Beginn der Behandlung
Sozialpädiatrische, neuropädiatrische und pädiatrisch-psychosomatische Therapienur § 17b6 Hinweise⚖ 3
HinweisOperationalisierte individuelle Diagnostik und Therapie und Anleitung von Bezugspersonen durch ein multidisziplinäres Teams Team unter Leitung eines Kinder- und Jugendarztes bei drohender oder manifester Behinderung, Entwicklungs- und Verhaltensstörung sowie seelischen Störungen
Multimodale stationäre Behandlung zur TabakentwöhnungEinmalkodenur § 17b7 Hinweise
HinweisMindestmerkmale: Durchführung und Dokumentation von Motivationsgesprächen zur Beendigung des Tabakkonsums von insgesamt mindestens 60 Minuten durch einen Arzt mit der Qualifikation zur Tabakentwöhnung (Voraussetzung ist eine zertifizierte Befähigung zur Tabakentwöhnung, z.B. über das Curriculum der Bundesärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und oder des Bundesverbandes der Pneumologen)
HinweisMindestmerkmale: Mindestens zwei Kohlenmonoxidbestimmungen Kohlenmonoxid-Bestimmungen in der Ausatemluft oder im Blut (CO-Hb-Wert in der Blutgasanalyse) zur Verlaufsdokumentation
HinweisMindestmerkmale: Dokumentierte Anmeldung (unterzeichnet vom meldenden Krankenhaus und vom gemeldeten Patienten) an ein ambulantes, zu einem ambulanten, von den Krankenkassen anerkanntes Tabakentwöhnungsprogramm anerkannten Tabakentwöhnungsprogramm, bei einer Rehabilitationseinrichtung oder zu einem Internet- oder Telefonangebot
Kriseninterventionelle Behandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenennur § 17d7 Hinweise
HinweisDiese Kodes sind Zusatzkodes. Sie können nur in Kombination mit der Regelbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-607, der Intensivbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-61, der psychotherapeutischen Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-626 und 9-626, der psychosomatisch-psychotherapeutischen Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-634 und der stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung bei Erwachsenen 9-701 ff. angegeben werden
Psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung im besonderen Setting (Mutter/Vater-Kind-Setting)nur § 17d17 Hinweise
HinweisEin Kode aus diesem Bereich ist für die Behandlung psychisch kranker Mütter oder Väter anzuwenden, wenn aufgrund der elterlichen Erkrankung eine Beziehungsstörung zum 0-4 Jahre alten Kind besteht und die Aufnahme der Mutter oder des Vaters gemeinsam mit dem Kind indiziert ist, um psychiatrischen Auffälligkeiten beim Kind präventiv die Eltern-Kind-Interaktion zu begegnen. verbessern. Es erfolgt eine Behandlung der Mutter/des Vaters gemeinsam mit dem Kind bzw. den Geschwistern
Indizierter komplexer Entlassungsaufwand bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenennur § 17d12 Hinweise
HinweisDiese Kodes sind Zusatzkodes. Sie können nur in Kombination mit der Regelbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-607, der Intensivbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-61, der psychotherapeutischen Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-626 und 9-626, der psychosomatisch-psychotherapeutischen Komplexbehandlung bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen 9-634 und der stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung bei Erwachsenen 9-701 ff. angegeben werden
Erhöhter Betreuungsaufwand bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen≤18nur § 17d16 Hinweise⚖ 1
HinweisEinzelbegleitung bei sozialen Aktivitäten Anerkannt werden alle Leistungen, die durch Mitarbeiter erbracht werden, die eine Ausbildung in der Kleinstgruppe (z.B. Mahlzeiten, Freizeit), soweit ärztlich vertretbar, zur Vermeidung von Überforderung oder Konflikten jeweiligen, in den Primärkodes 9-6569-672 spezifizierten Berufsgruppe abgeschlossen haben und in einem dieser Berufsgruppe entsprechend vergüteten Beschäftigungsverhältnis stehen
Hinweisneu: Mindestmerkmale: Einzelbegleitung bei sozialen Aktivitäten in einer Patientengruppe (z.B. Mahlzeiten, Freizeit), soweit ärztlich vertretbar, zur Vermeidung von Überforderung oder Konflikten
Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung bei Erwachsenennur § 17d44 Hinweise9 Exklusiva⚖ 1
HinweisMindestmerkmale: Vorhandensein von Vertretern der folgenden Berufsgruppen in der Einrichtung: Pflegefachpersonen (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Altenpfleger) Altenpfleger, Heilerziehungspfleger)