Ein 45-jähriger Mann (Körpergewicht 70 kg) mit seit fünf Tagen aufsteigenden Lähmungen der Beine und erloschenen Muskeleigenreflexen wird aus einem anderen Krankenhaus übernommen, in dem Liquoruntersuchung und Neurographie bereits ein Guillain-Barré-Syndrom gesichert hatten. Geplant ist eine Therapie mit polyvalentem Human-Immunglobulin intravenös, 28 g täglich über fünf Tage. Vom ersten bis zum vierten Behandlungstag erhält er jeweils 28 g. Am fünften Tag lehnt er die Fortsetzung der Infusion nach 10 g ab; die restliche Dosis wird nicht gegeben. Die Lähmungen bilden sich in den folgenden Tagen langsam zurück.