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D005 Folgezustände und geplante FolgeeingriffeFälle11 von 15

Cholezystektomie nach ERCP im Voraufenthalt

Streitfall●●●●○
Patient
Tage

Eine 58-jährige Patientin wird geplant zur laparoskopischen Cholezystektomie aufgenommen. Sechs Wochen zuvor war sie in derselben Klinik wegen eines Gallengangssteins mit eitriger Cholangitis und Verschlussikterus behandelt worden; damals wurde der Stein per ERCP entfernt und die Cholezystektomie bereits für eine Wiederaufnahme nach Abklingen der Entzündung vereinbart. Jetzt ist die Patientin beschwerdefrei, Labor und Sonographie zeigen weder eine Cholestase noch Entzündungszeichen, in der Gallenblase liegen mehrere Steine. Die Gallenblase wird laparoskopisch entfernt, die Gallengänge werden nicht revidiert; histologisch zeigt sich eine Cholezystolithiasis ohne Entzündung. Eine bekannte Hypothyreose wird mit Levothyroxin weiterbehandelt. Am dritten Tag wird die Patientin nach Hause entlassen. Krankenhaus und Medizinischer Dienst sind uneins, welche Hauptdiagnose den zweiten Aufenthalt abbildet — kodieren Sie so, wie es der Schlichtungsausschuss entschieden hat.