Ein 47-jähriger Dachdecker stürzt aus vier Metern Höhe und wird bewusstlos eingeliefert. Die native CT des Schädels in der Notaufnahme zeigt diffuse Hirnkontusionen in beiden Großhirnhälften; eine operationsbedürftige Blutung und eine Schädelfraktur bestehen nicht. Er atmet ausreichend spontan und wird engmaschig neurologisch überwacht. Rund 30 Stunden nach dem Sturz öffnet er erstmals die Augen und reagiert gezielt; bis zum zehnten Tag erreicht er wieder seinen früheren Bewusstseinsgrad und ist wach und voll orientiert wie vor dem Unfall. Weitere Verletzungen liegen nicht vor; nach 14 Tagen wird er in eine Rehabilitationsklinik verlegt.