Eine 27-jährige Zweitgebärende wird bei 35+3 SSW wegen seit zwei Tagen verminderter Kindsbewegungen aufgenommen. Sonographisch findet sich ein deutlich vermindertes Fruchtwasser bei intakter Fruchtblase; der Fetus ist zeitgerecht entwickelt, das CTG unauffällig. Die Ärzte führen die verminderten Kindsbewegungen auf das Oligohydramnion zurück. Unter oraler Flüssigkeitszufuhr, täglichen CTG-Kontrollen und Fruchtwassermessungen bleibt der Befund stabil. Sie wird nach drei Tagen ohne Entbindung entlassen; die weitere Kontrolle erfolgt ambulant.