Eine 26-jährige Erstgebärende wird bei 39+6 SSW mit spontanen Wehen aufgenommen. In der Austreibungsperiode stellt sich eine persistierende hintere Hinterhauptslage ein; trotz kräftiger Wehen tritt der Kopf nicht tiefer, die Ärzte dokumentieren ein Geburtshindernis durch die hintere Hinterhauptslage. Das Kind wird durch Vakuumextraktion aus Beckenmitte entwickelt; zuvor wird eine Episiotomie angelegt und danach genäht. Ein lebender Junge wird geboren und als eigener Fall geführt. Die Plazenta folgt vollständig, das Wochenbett verläuft regelrecht.