Eine 31-jährige Patientin mit seit 15 Jahren bekanntem Diabetes mellitus Typ 1 wird bei 10+3 SSW zur Optimierung der Insulintherapie aufgenommen, da der Insulinbedarf in der Frühschwangerschaft stark schwankt. Die Insulindosen werden angepasst und der Blutzucker siebenmal täglich kontrolliert; eine Entgleisung liegt nicht vor. Als Folgeerkrankung des Diabetes besteht eine nichtproliferative diabetische Retinopathie, die während des Aufenthalts augenärztlich kontrolliert wird. Weitere Komplikationen des Diabetes bestehen nicht. Die Schwangerschaft ist intakt.