Eine 33-jährige Patientin hat im Krankenhaus A bei 39+5 SSW spontan ein gesundes Kind geboren. Eine Stunde nach der vollständigen Geburt der Plazenta kommt es zu einer starken atonischen Nachblutung, die auf Uterotonika nicht ausreichend anspricht; sie wird deshalb in das Krankenhaus B verlegt. Dort wird ein Tamponade-Ballon in den Uterus eingelegt, darunter steht die Blutung; eine Transfusion ist nicht notwendig. Das Neugeborene wird mitverlegt und dort als eigener Fall geführt. Nach drei Tagen wird die Patientin aus dem Krankenhaus B nach Hause entlassen. Zu kodieren ist der Aufenthalt im Krankenhaus B.