Eine 52-jährige Frau hat vor zwei Tagen zu Hause einmalig Blut erbrochen und wird vom Hausarzt zur Abklärung stationär eingewiesen; bei Aufnahme ist sie kreislaufstabil, das Hämoglobin ist normal. Die Ösophagogastroduodenoskopie am Aufnahmetag zeigt im Bulbus duodeni ein chronisches Ulkus mit hämatinbelegtem Grund ohne aktive Blutung; der Untersucher wertet es als Quelle der Blutung. Aus dem Antrum werden zwei Biopsien für einen Urease-Schnelltest entnommen, der positiv auf Helicobacter pylori ausfällt. Sie erhält einen Protonenpumpenhemmer und beginnt eine Eradikationstherapie. Während des Aufenthalts tritt keine Blutung auf; am dritten Tag wird sie nach Hause entlassen.