Ein 58-jähriger Mann mit Guillain-Barré-Syndrom wird am 02.09. um 14:30 Uhr beatmet aus einem anderen Krankenhaus auf die Intensivstation übernommen; dort war er wegen einer akuten hyperkapnischen respiratorischen Insuffizienz intubiert worden, und die Immunglobulintherapie war dort bereits abgeschlossen. Am 04.09. wird eine Punktionstracheotomie angelegt, die invasive Beatmung läuft über das Tracheostoma weiter. Ab dem 06.09. erfolgt eine strukturierte Beatmungsentwöhnung mit täglich dokumentiertem Spontanatmungsversuch und allen im OPS geforderten Mindestangaben; beatmet wird am 06.09. 22 Stunden, am 07.09. 18 Stunden, am 08.09. 10 Stunden und am 09.09. 6 Stunden. Ab dem 10.09. atmet er ohne maschinelle Unterstützung; am 14.09. wird die Trachealkanüle entfernt. Am 16.09. wird er in eine neurologische Rehabilitationsklinik verlegt.