Ein 69-jähriger Mann wird wegen Herzrasen und Leistungsminderung seit etwa drei Wochen aufgenommen. Das Aufnahme-EKG zeigt eine Tachyarrhythmia absoluta mit einer Kammerfrequenz um 140/min bei Vorhofflimmern, das die Kardiologen als persistierend einordnen. Er erhält einen Betablocker zur Frequenzkontrolle und wird erstmals mit einem direkten oralen Antikoagulans antikoaguliert. Am dritten Tag wird mittels transösophagealer Echokardiographie ein Vorhofthrombus ausgeschlossen und anschließend in Analgosedierung eine synchronisierte elektrische Kardioversion durchgeführt. Es stellt sich ein stabiler Sinusrhythmus ein; die Antikoagulation wird bei der Entlassung am vierten Tag fortgeführt.