Eine 61-jährige Patientin bemerkt innerhalb weniger Stunden eine zunehmende Schwäche beider Beine bis zur vollständigen Lähmung. Im erstversorgenden Krankenhaus wird kernspintomographisch ein akuter Rückenmarkinfarkt gesichert; noch am selben Tag wird sie zur weiteren Behandlung übernommen. Es besteht eine schlaffe Paraplegie: Die Motorik ist bis einschließlich Segment Th9 erhalten, darunter fehlen Motorik und Sensibilität vollständig. Sie erhält Acetylsalicylsäure; Lagerung und Mobilisation erfordern einen hohen pflegerischen Aufwand.