Eine 59-jährige Patientin erhält nach Resektion eines Karzinoms des Colon descendens vor vier Monaten ambulant eine adjuvante Chemotherapie über einen Port. Sie wird wegen Rötung, Schwellung und eitriger Sekretion an der Porttasche aufgenommen; Fieber und positive Blutkulturen bestehen nicht. Im Wundabstrich wächst Staphylococcus aureus, methicillinsensibel. Der Port wird operativ entfernt, die Infektion intravenös nach Antibiogramm behandelt. Weitere Diagnostik oder Therapie der Tumorerkrankung erfolgt während des Aufenthalts nicht; der nächste Chemotherapiezyklus wird verschoben.