Eine 74-jährige Patientin wird wegen einer Linksherzinsuffizienz mit Beschwerden bei leichterer Belastung zur Rekompensation mit intravenösen Diuretika aufgenommen. Im Aufnahmescreening wird in Nasen- und Rachenabstrich MRSA nachgewiesen; Zeichen einer Infektion bestehen nicht. Sie wird im Einzelzimmer isoliert und fünf Tage lang mit antiseptischer Nasensalbe, Mundspülung und Ganzkörperwaschung saniert. Der dokumentierte Mehraufwand erreicht nicht die für eine MRE-Komplexbehandlung geforderten zwei Stunden täglich. Nach sieben Tagen wird sie entlassen; die Kontrollabstriche erfolgen ambulant.