Ein 39-jähriger Patient wird mit einer Nierenkolik bei einem 4 mm großen Harnleiterstein links ohne Harnstau aufgenommen; unter Analgesie und Flüssigkeitsgabe geht der Stein am zweiten Tag spontan ab. Seit sechs Jahren ist eine HIV-Infektion bekannt; HIV-assoziierte Erkrankungen sind nie aufgetreten, er ist beschwerdefrei und die Viruslast liegt unter der Nachweisgrenze. Seine antiretrovirale Therapie mit drei Einzelsubstanzen wird im Krankenhaus fortgeführt. Wegen möglicher Wechselwirkungen wird die Schmerzmedikation nach Rücksprache mit der HIV-Ambulanz angepasst.